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Thema: Grundlagenarbeit mit Kindern |
Hallo Ilse,
soviel ich weiß gibt es in Deutschland zwei Golfinternate. Eins am Fleesensee und das andere in Jakobsberg. Bewerten kann ich beide nicht, aber die betreuenden Lehrer lesen mit und können Dir sicherlich weitere Informationen geben.
Mit besten Grüßen
Hans-Christian
My long game´s getting shorter -
my short game´s getting longer.
Nick Price at ADT Skills Challenge
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Danke für Deine Antwort und Dein Interesse, habe auch gerade die Challenge gesehen, macht Spass da zuzuschauen. Auch dort sieht man die 17-24 jaehrigen, die haben alle nicht erst mit 18 Jahren angefangen richtig Golf zu spielen.
Price hat leider recht.
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Ich möchte hier ein Trainingsbeispiel golfspezifischer Art schildern:
Putttraining mit Stationswechsel:
Station 1:
5 verschiedene Ballarten(Tennisball, Flummy, Holzball, Plastikball, Golfball) auf
ein Loch in 5 m Entfernung putten.
(Differenzierung)
Station 2:
3 Golfbälle putten. Abstand 0,80 m. 1,60 m, 3,20 m zum Loch.
(Orientierung)
Station 3:
Einen Doppelball versuchen, gerade vorwärts zu schlagen.
(Erfahrung, Reaktionsfähigkeit)
Station 4:
Einen auf einem Spiegel liegenden Ball aus 1 m Entfernung ins Loch putten.
(Augen über dem Ball; sehenden Auges)
Station 5:
Einen in einer Schiene liegenden Ball putten.
(Putterhaltung und Putterführung kontrollieren)
Station 6:
5 Tee`s jeweils vor und hinter den zu spielenden Ball (gleichmäßiger Abstand) stecken. Nun von Tee 1 zu Tee 1 schwingen und putten, dann von 2 zu 2, 3 zu 3 usw.
(Längenkontrolle, Rhythmuserfahrung)
Station 7:
3 Schläger in einem Abstand von 80 cm um ein Loch legen (ein nach vorne offenes Tor), dann 5 Bälle aus 5 m Entfernung möglichst ins Loch , mindestens jedoch in dieses vorgegebene Feld (Tor) putten.
(Schulung des Ballgefühls, Orientierung)
Station 8:
10 Bälle, die auf einem 3 m Radius rund ums Loch liegen, putten.
Erster Durchgang mit offenen Augen, zweiter Durchgang mit geschlossenen Augen.
(Konzentration, Rhythmus und Orientierung)
Abschlusswettbewerb:
Zwei Schüler stehen sich , jeder an einem Loch, in etwa 4 – 5 m Entfernung gegenüber und versuchen in das gegnerische Loch zu putten. Entweder zeitliche Begrenzung, dann Wechsel oder ergebnisorientierte Begrenzung, z.B. wer zuerst einputtet ist der Gewinner, dann Wechsel.
Ich würde mich über weitere Beispiele freuen.
Bernd Bartels
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Ein weiteres Beispiel golfspezifischer Art:
Bunkerübungen:
Übung 1:
In der Mitte des Übungsbunkers zieht jeder Schüler eine Kreis, den er nicht verlassen darf: Sicherheit. Parallel zur Bunkerkante werden drei Striche im Abstand von 5 cm in der Mitte des Bunkers mit der Schlägerspitze gezogen. Nun wird der Sand mit dem Sandwedge verhauen, d.h. es werden Divots von Strich eins über zwei zu drei geschlagen und zwar mit aller Kraft und vollem Schwung.
(Angst vor dem Sand abbauen, Schlagsicherheit aufbauen.)
Übung 2:
Die gleiche Übung jedoch mit 5 Golfbällen als Probedurchgang. Dann die Bälle einsammeln (Bewegungsdrang) und Korrekturen vorschlagen. Weitere 5 Bälle als Hauptdurchgang mit einer Verteilung von Punkten. (Lob aussprechen)
Übung 3:
Mit den Eisen 7,8,9 aus dem Bunker schlagen.
(Differenzierungsfähigkeit schulen und verbessern)
Übung 4:
5 Golfbälle aus der Mitte des Bunkers, ohne Striche schlagen.
(Probe – Bälle einsammeln – Hauptdurchgang)
Übung 5:
5 Golfbälle aus dem vorderen Bereich des Bunkers schlagen, steil .
Schulung des Gleichgewichtes durch Gewichtsverlagerung auf das linke Bein.
Übung 6:
5 Golfbälle aus dem hinteren Bereich des Bunkers schlagen.
Schulung der Körperhaltung, parallel zur Hanglage, Gewichtsverlagerung auf das rechte Bein.
Übung 7:
5 Golfbälle aus dem Bunker(Mitte) mit anschließendem putten des besten Balles.
(Ergebnisorientiert)
Übung 8:
Bauen einer Sandburg und spielen von 5 Golfbällen von deren Spitze, unter gleichzeitig langsamer Zerstörung derselben.
Spaß haben, Hemmungen vor dem Sand abbauen.
Auch hier würde ich mich über weitere Übungsbeispiele freuen.
Bernd Bartels
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Acht Übungen zur Verbesserung der motorischen Fähigkeiten als Stationstraining
Station 1
Hüpfen über ein auf den Boden liegendes Springseil vorwärts und rückwärts, 5 x hin, 5 x zurück, 3-5 mal.
Bewegungsfähigkeit, Koordination
Station 2
20 – 30 m mit dem Seil laufen und gleichzeitig mit dem rechten Bein Seilspringen (überspringen) 2 – 3 mal, dann mit dem linken Bein.
Hand-Auge Koordination bei gleichzeitiger Bewegung.
Station 3
Mit dem Baseballschläger Tennisbälle von einem Baseballtee (aufgesteckter Gummischlauch) schlagen.
Hand-Auge Koordination bei gleichzeitiger Bewegung
Station 4
Pendeln mit dem Putter zwischen zwei Gegenständen z.B. Sporttaschen. Mit dem Rhythmus des Metronomes (als Ersatz Händeklatschen) berührt der Putter die Gegenstände rechts und links.
Rhythmisierungsfähigkeit
Station 5
Zwei Schüler stellen sich auf ein Wackelbrett und zwar auf einem Bein. Sie legen die Hände auf die Schultern des Partners und auf ein Kommando hin versuchen sie sich gegenseitig herunterzuziehen.
Gleichgewichtsfähigkeit
Station 6
Zwei Partner stellen sich als Ballwerfer und Ballfänger gegenüber. Der Ballfänger steht mit dem Rücken zum Ballwerfer. Auf ein Kommando des Ballwerfers, hat der Ballfänger die Aufgabe, unterschiedliche Ballarten mit abwechselnden Wurfarten (hoch, flach, seitlich etc) zu fangen. Die Übung erfolgt im Wechsel.
Reaktionsfähigkeit, Differenzierungsfähigkeit, Bewegungsfähigkeit
Station 7
Unterschiedliche Ballarten mit dem Hockeyschläger durch einen Slalomparcour an ein Ziel bringen.
Orientierungsfähigkeit, Differenzierungsfähigkeit und Bewegungsfähigkeit.
Station 8
Es sind drei Kreise mit 3 m Durchmesser im Abstand von 3m, 5m, 10m mit unterschiedlichen Bällen per Handwurf anzuspielen.
Orientierungsfähigkeit, Differenzierungsfähigkeit und Bewegungsfähigkeit.
Für weitere Anregungen bin ich dankbar.
Bernd Bartels
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Ziele des Jugendtrainings
Ich möchte den Kindern die Möglichkeit bieten, durch das Golfspiel Teil einer Gemeinschaft zu sein, die ihnen als Hauptmotiv Geselligkeit bietet, d.h. man trifft sich mit gleichgesinnten Menschen und will Spaß haben.. Hier bieten sich verschiedene Fun-Spielformen an.
Da im Golfsport jeder Schlag eine Art Wettkampf ist und zwischen Gelingen und Nichtgelingen ein Spannungsfeld von sehr großer Bedeutung liegt, muss das Training durch kleine Wettkämpfe unterbrochen werden. Man sollte jedoch auch unter dosiertem Stress üben und sich gegenseitig herausfordern.
Bis ein Golfschlag sicher beherrscht wird, sind viele Erfahrungen mit Ball und Schläger nötig.
Ich möchte ein gutes Bewegungs- und Körpergefühl vermitteln, durch bewusste Schulung den Lernprozess mitgestalten.
Ich versuche den Kindern immer ein Gefühl zu vermitteln, wie sie einen Golfschlag am besten ausführen. Sie sollen lernen wie sich ihr Körper bei einem guten Schlag anfühlt.
Alle Trainingsanweisungen und Schlagübungen müssen dem Schüler (Kind) einen direkten Bezug zum Effekt aufzeigen. Wenn ein Schüler(Kind) den Effekt nicht erkennt, wird er es langfristig nicht machen.
Bernd Bartels
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@Bernd und alle Interessierten
Da wollen wir mal Bernd nacheifern und ein paar Anregungen für das Jugendtraining weiterreichen.
Mögliche Stationen für eine Einheit Richtungskontrolle Putten:
1. Putt-Track, der Abstand der Schienen ist so groß, dass bei 50% der Pendelbewegungen der Schlägerkopf keinen Kontakt zur Schiene hat. Der Abstand der Schiene kann im Laufe der Übung variiert werden. Partnerübung, Bahn des Schlägerkopfes.
2. An Spitze und Ferse des Putterkopfes je ein Tee in den Boden stecken,
Ball aus der Mitte aus kurzer bis mittlerer Entfernung ohne Teeberührung einlochen. Variation des Abstandes zwischen den Tees oder Tees ganz in den Boden stecken, Bälle darauflegen und wieder nur den Ball aus der Mitte ohne „Feindberührung“ einlochen. Bahn des Schlägerkopfes.
3. Feedback-Putter, Sergio-Garcia-Putterball, Putt-Clip. Hier braucht keiner mehr eine Anleitung, oder?
4. See-More-Dreieck oder Geodreick mit Schnur nach ausrichten des Putterkopfes an die Schlagfläche legen mit Tees fixieren und mit der Schnur die tatsächliche Ausrichtung überprüfen, kann man auch alleine durchführen. Ausrichtung.
5. Mit Impact-Tape oder –Spray putten. Treffen mit dem Sweet-Spot.
6. Das Loch wird mit den NoMore-3Putt-Ringen verkleinert. Putten auf ebenem Gelände aus kurzer Entfernung. Nur ein Ball der Mitte Loch ankommt fällt, definitiv fällt keiner von der Seite. Schwungrichtung, Stellung der Schlagfläche, Dosierung.
7. Putten entlang einer gespannten Schnur mit anschließendem Auslesen der Puttlinie mit dem True-Roller. Faldo hat nach der 3. Runde in Australien hervorragend demonstriert wie das aussehen kann. Lesen des Grüns, Schwungrichtung.
8. Putten mit zwei Bällen gleichzeitig, rollen beide Bälle gleich weit und schnell? Variation: Zweifarbige Bälle ( gab es einmal von Ping) oder Putt-Tube. Schlagfläche im Treffmoment.
Gruß Oliver
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"Golf's a hard game to figure. One day you'll go out and slice it and shank it, hit into all the traps and miss every green. The next day you go out and, for no reason at all, you really stink."
-Bob Hope
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Kindertraining heisst besondere die Übungen den Teilnehmern entsprechend anzupassen und sie nicht zu überfordern.
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@Erika
Sollte Dein Beitrag eine Reaktion auf meine Stationsvorschläge darstellen (Etikette), möchte ich Dir gerne antworten. Wenn Du nur Anfänger und Kleinkinder in der Gruppe hast, gebe ich Dir recht.
Kinder- und Jugendtraining ist aber mehr als nur das, wir betreuen unsere Jugendlichen bis 18 teils sogar bis 21 Jahren. Ich denke, dass meine Vorschläge hervorragend im Gruppentraining eingesetzt werden können, ob alle zusammen oder in dieser Reihenfolge habe ich nicht gesagt. Es sind lediglich Vorschläge und Anregungen zur Planung, sie stellen keine fertige Stunde dar, die man so übernehmen kann. Da sollte sich jeder seine eigenen Gedanken machen und seiner Kreativität freien Lauf lassen.
Ich schlage vor, beim nächsten mal doch nicht so vorschnell und unsachlich zu antworten, sonst darf man sich nicht wundern, wenn in dieser Hinsicht keiner mehr veröffentlicht.
Nichts für ungut
Gruß Oliver
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I'm very lucky. If it wasn't for golf I don't know what I'd be doing. If my IQ had been two points lower, I'd have been a plant somewhere."
-Lee Trevino
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Rainer hat mich gebeten während seiner Abwesenheit diesen Thread ein wenig am Leben zu erhalten. Hier noch ein paar Vorschläge für das Kindertraining mit absoluten Neulingen.
Grobform Putten.
1. Golfbälle aus allen erdenklichen Entfernungen auf große Zielkreise rollen, je näher das Ziel, desto kleiner der Zielbereich. Aus ca. 1m Entfernung den Ball ins Loch rollen. Gefühl für die Bälle und die Grünoberfläche entwickeln.
2. Mit Handflächen den Ball putten. Ziele und Entfernungen wie bei 1. Gefühl für die Ausholbewegung entwickeln. Beobachten, wie weit rollt der Ball bei welcher Intensität?
3. Mit selbstgebastelten Handbrettern den Ball putten. Ziele und Entfernungen wie bei 1. Wie verhält sich der Ball jetzt? Unterschiedliche Bälle Tennisbälle, Luftbälle, Tischtennisbälle, Squashbälle und alles was Euch sonst noch so einfällt. Ich glaube Fußball, Basketball, Medizinball und Handball wären nicht ganz passend! ;-) Gegensatzerfahrung. Differenzierung und Variation.
4. Windrose putten. Mit Putter und Golfbällen aus 50 cm aus allen vier Himmelsrichtungen einlochen. Erfahrungen mit dem „langen“ Schläger.
5. Mini-Golfbahnen auf dem Grün bauen. Z. B.: Bahnbegrenzung mit Seilen, Sandhindernisse natürlich aus Sand, Wasserhindernisse mit Tees abstecken, Bahnen sollten aussehen wie Doglegs. Ziel ist es mit wenig Schlägen einzulochen. Klasse Abwechslung zur aus den DGV-Golfabzeichen bekannten Slalomübung mit Toren aus Tees (Crocket). Dosierung und Richtung.
6. Mit unterschiedlichen Bällen und Putter auf diverse, an den Ball angepasste Ziele putten. Variation und Differenzierung.
7. Zwei-Bälle-Übung. Mit dem ersten Ball einen bestimmten Putt ausrollen wie in 1, anschließend den zweiten Ball putten, er soll möglichst näher an das Ziel als der gerollte Ball. Differenzierung, kann ich das, was ich gesehen habe umsetzen?
8. Wettbewerb. Wer kann aus 50 cm die meisten Bälle einlochen. Maximal 10 Versuche.
Über weitere Anregungen und Kritik würde ich mich freuen.
Gruß Oliver
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If you really want to get better at golf, go back and take it up at a much earlier age.
Eine der echten, wahren, absolut nicht übertriebenen Golfregeln.
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Das du gleich Dich angegriffen fühlst, sorry. War allgemein gehalten. Ich wollte klarstellen, das man, wenn man ein Programm postet auf jeden Fall eine Altersangabe und die Spielstärke der Kinder beifügt.
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Festigung der Schlagroutine unter Berücksichtigung der Abschirmung gegenüber inneren und äußeren Störfaktoren.
Station 1.
Schläger raten mit verbundenen Augen
Station 2.
Schläge mit verbundenen Augen
Station 3.
Verbesserung des Ballgefühls – sowohl Visuell als auch per Kinestäsie (reine Wahrnehmungsfähigkeit)
Ziel anvisieren, dann entscheiden wo der Ball landen soll und anschließend erst die Ausführung des Schwunges.
Das Gefühl für die Distanz und die Richtung entwickelt sich so besser.
Station 4.
Ausübung eines bestimmten Rituals vor jedem Schwung oder Putt –
z.B. Schläger wählen, Flugbahn vorstellen, eine bestimmte Anzahl von Probeschwüngen ausführen, Ziel anschauen, Ball anschauen… und loslassen.
Das gleiche Ritual vor jedem Schwung führt zur Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit und Sicherheit.
Station 5.
Fünf Ziele anspielen: Richtung und Distanz bei jedem Ziel anders.
Station 6.
Summen während der Ausübung eines Schwunges.
Station 7.
Bitte nicht stören.
Ausübung des auf Station 4 erlernten Rituals, während des Putts soll dein Partner dich ablenken: bla, bla, bla
Station 8.
2 cm vor dem Loch ein Tee einstecken, dann abwechselnd rechts und links am Tee vorbei ins Loch putten.
Bernd Bartels
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Kindgemäßes Aufwärmen
Ich führe mit den Kindern sowohl gymnastische als auch spielerische Aufwärmübungen mit unterschiedlichsten Bewegungsabläufen durch.
Die Rituale von Anne Dinser : „Get ready for the Golfswing“ einfachster Art mit einem Schläger sind aus meiner Sicht am wirkungsvollsten. Die Übungen helfen, die Kraft der Muskeln zu verbessern und die Ursachen für reflektorische Bewegungsstörungen abzubauen und ihnen vorzubeugen, letztendlich den Golfschwung zu verbessern.
Weiterhin sei auch das Leiterlaufen, das Seilspringen allein oder mit dem großen Seil erwähnt.
Als spielerische Formen bringe ich Hockey, Fußball auch mit Baseball, Basketball und Frisbeyscheiben zum Einsatz.
Beide Übungsformen bringen das Herz-Kreislaufsystem auf Touren, dienen dem Bewegungsdrang und vermeiden Verletzungen.
Vorsicht bei Partnerübungen, hier ist auf gleichmäßigen Körperbau und Übermut zu achten.
Nun sind die Muskeln für den Hauptteil flexibler und den durch die Übungen angeregten Stoffwechsel ist die Aufmerksamkeit mit Sicherheit gesteigert.
Jede Aufwärmübung soll den Kindern Spaß, Freude und Lachen bereiten, dann werden die Übungen vor jeder späteren Golfrunde zur Routine und damit ein fester Bestandteil des Golfspieles.
Ich selbst beherzige das Aufwärmen vor jeder Golfrunde und ringe durch diese Vorführungen allen Zuschauern ein Lächeln ab.
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Ich möchte folgendes Buch empfehlen:
Psychologie im Sport – Sigurd Baumann ISBN 3 – 89124-452-5 Meyer und Meyer Verlag
Inhaltsverzeichnis (nur die Hauptthemen)
1. Einführung
2. Grundlage der Persönlichkeitsentwicklung
3. Psychologische Erkenntnisgewinnung im Sport
4. Psychologisches Training
5. Mentales Training
6. Psychoregulation
7. Entspannungstraining
8. Visualisieren
9. Motivierende Maßnahmen – Motivationstraining
10.Psychische Steuerungsfähigkeiten
11.Emotionalität im Sport
12.Psychische Energie
13.Irrationalität im Sport
14.Mannschaftpsychologische Grundlagen
15.Konflikte
Die Heranführung von Jugendlichen an sportliche Höchstleistungen, psychologische Probleme der Persönlichkeitsentwicklung, Trainerverhalten und Elternhaus, stellen der Psychologie die Aufgaben, auch die externen handlungsregulierenden Faktoren des Praxisfeldes Sport zu untersuchen.
Trainer sollen sich psychologisches Grundwissen aneignen und sich von der Vorstellung lösen, den Sportpsychologen als „ Konkurrenten“ zu betrachten. (Aus der Einführung)
Zuletzt bearbeitet: 15.03.03 00:32 von Bernd_Bartels
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In jeder Unterrichtsstunde kommt die Frage : „Wann können wir den Ball weit schlagen ?“
In den Beiträgen der erfahrenen Golflehrer und in der Literatur kann man nachlesen, dass das anfängliche imponierende Schlagen von weiten Bällen für einen guten Score weit wichtiger ist als das Annähern und das Einlochen. Jeder möchte in den meisten Fällen beim ersten Kontakt zum Golf, zuerst einmal das Erlebnis eines weit geschlagenen Balles haben.
Dieses Erlebnis sollte immer Bestandteil des Kindertrainings sein.
Ich baue folgende Variationen bezüglich der Länge und Richtung in mein Training ein:
Station 1
Distanzschläge in fünf Eimer , beginnend mit der geringeren Entfernung . Nach einer gewissen Zeit oder einer vorbestimmten Trefferzahl das nächste etwas weitere Ziel anspielen.
Wahl des Schlägers muss selbst herausgefunden werden.
. Wer trifft zuerst das Ziel 3-mal?
. Welches 2-er Team erfüllt gemeinsam die gestellte Aufgabe?
Gut geeignet zum Aufwärmen und Einspielen.
Station 2
Tee wegschlagen, ohne dabei den Boden zu berühren.
.Übungschwünge ausführen und sich dabei immer mehr dem Tee nähern, bis es mehrere Male hintereinander sicher getroffen wird.
Als Sicherheit beim Abschlag vom Tee gedacht.
Station 3
Mit dem Eisen 7 über Hindernisse spielen, z.B. ein Seil auf unterschiedliche Höhen spannen.
Mit demselben Eisen verschiedene Aufgaben lösen.
Station 4
Eine Folie, einen Zettel oder einen Kleber auf die Schlägerfläche (Sweetspot) kleben. Einige
Bälle schlagen und das Ergebnis betrachten.
.20 Schläge hintereinander ausführen, das Gefühl beschreiben und das Trefferbild kontrollieren.
Gut gelungene Schläge ergeben ein gutes Körpergefühl, schlecht getroffene erzeugen ein Vibrieren in den Fingern.
Station 5
Oberhalb der Ellenbogen wird über beide Arme ein weiches Gummiband (ich benutze rotes Theraband) gebunden. Es werden mit wenig Kraftaufwand die Bälle geschlagen, zuerst mit halber Ausholbewegung.
.Binde wegnehmen und versuchen , genau gleich zu spielen.
Zur Verbesserung der Armbewegung und der Drehung während des Schlages.
Zuletzt bearbeitet: 24.03.03 18:55 von Bernd_Bartels
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