Seiten: Anfang ... 16 17 18 19 Zurück zur Übersicht
Autor
Thema: Grundlagenarbeit mit Kindern


Mittwoch, den 22.06.2011 15.00 - 16.00

Teilnehmenr; 7M/2J Gesamt 9
1 GL,1CT 2 JA(Söhne von Andreas)


Bambinitraining

2 Stationen

Spiel mit bunten Tees (Akrobat schön)

Jedes Kind erhält 10 Tees, 5 verschiedene Farben. Diese sind auf dem Boden um sich herum zu streuen.
Auf Kommando des Trainers : rot, ist eine Hand auf ein rotes Tee zu legen, zweites Kommando : rot,
die nächste Hand auf das zweite rote Tee. Nächstes Kommando: grün, ist ein Fuß auf grün zu setzen.
Nächstes Kommando: grün, der zweite Fuß auf das Tee.
Nächstes Kommande: blau, ein Fuß oder Hand runter von der alten Farbe rauf auf blau u.s.w.

1. Station

Chippen in Schirm
Zunächst verschiedene Bälle in den Schirm werfen (flach), rechte Hand,linke Hand. Auf rechtem und
linken Bein stehend, mit geschlossenen Augen.
Bälle einsammeln, noch einmal. Bälle sammeln, noch einmal
Verschiedene Bälle(Flummi,Gummi-Fußball,JonglierBälle+Golfbälle vom Boden mit Schläger in den
Schirm. Ein-Hebel-Technik = flach
Bälle einsammeln, noch einmal. Bälle sammeln, noch einmal

2. Station

Pitchen in den Schirm zum Schluß auf das Pitching Green
Zunächst verschiedene Bälle in den Schirm werfen (hoch), rechte Hand,linke Hand. Auf rechtem und linken
Bein stehend, mit geschlossenen Augen.
Bälle einsammeln, noch einmal. Bälle sammeln, noch einmal
Verschiedene Bälle(Flummi,Gummi-Fußball,JonglierBälle+Golfbälle vom Tee mit Schläger in den
Schirm. Zwei-Hebel-Technik =hoch
Letzter Durchgang: Bälle auf das Chipping Green an die Fahnen schlagen.



Werbung


Mittwoch, den 29.06.2011 15.00 - 16.00
Teilnehmer: 5M/2J Gesamt 7
1GL,1CT,2JA

Bambini-Training


Station 1
Bunker Kurzplatz


Bunker kennenlernen
a. Bunker ist ein Hindernis = Sandhindernis
b. Fünf Kreise = 5 Bambinis besetzen je einen Kreis, der nur auf Kommando oder melden,
verlassen werden darf.
c. Mit dem Schläger den Sand verhauen(SW,W,E9)
d. Jeder bekommt 2 Striche in den Sand gemalt. Mit dem Schläger von Strich 1 zu
Strich 2 schlagen.
e. Jeder bekommt einen Kuchen aus Sand (Burg), auf den ein Flummi-Ball zu legen ist.
Den Flummi-Ball versuchen auf das Grün zu schlagen. Danach den Kuchen(Burg) mit
dem Schläger zerstören.
f. Den Flummi-Ball wie vorher unter d. geübt, auf das Grün schlagen. Ein kleine
Erhöhung darf benutzt werden.
6 haben es letztendlich geschafft,Andreas, der auf dem Grün stand ,abzuschießen.
Einer hat es mit meiner Hilfe geschafft.

Abklatschen mit der rechten Hand nach Erfolg.
Drei Flummi-Bälle wechselten den Besitzer .
Der Ball erhielt den Namenszug des neuen Besitzers.

Station 2
Putting Green Kurzplatz


Puttschiene mit 4 hohen Tees und 2 Schlägern gebaut = 3 x.
Schläger auf die in Schlägerlänge und etwas mehr in Putterbreite gesteckten Tees
gelegt.
Dadurch kann der Putterschaft unter dem vorderen Schläger im Bogen geführt werden,
ohne anzustossen.
Aufgabe: Einputten aus 0,60 m bis 1 m.

Putten in ein mit 4 bunten Tees gestecktes Viereck, Entfernungen:1 x 3 m + 1 x 4 m.

Drei bunte Tees wechselten den Besitzer.
Auf ihnen stand: Glückstee und Bernd Bartels



Zuletzt bearbeitet: 30.06.11 23:25 von Bernd_Bartels_a


THEMA: Putten diverse Übungen
GRUPPE: Mindestens 4 Kinder/Jugendliche
Tees,2 Stäbe, Faden, Kalkkreide, 6 Kegel, Würfel,Fäden,

Station 1
Der Kompass
16 Tees in Form eines Sterns um das
Loch stecken(50 cm,1m,1,5 m+2m)
Reihenfolge: 50 cm,1m,1,5 m+2 m
1 Punkt für jeden Treffer

Station 2
Schnurübung
Eine Schnur auf einer Höhe von 20 cm
Spannen, 4 Distanzen: 1m,1,5m,2m,2,5m
Bewegung des Schlägerkopfes beobachten

Augen so ausrichten,dass die Schnur
Senkrecht über der Mitte des Putters und
des Balles liegt

1 Punkt für jeden Treffer

Station 3
Putt-Technik-Übubg
Gerader Putt aus je 1 m,1,5m,2m+2,5m
Bewegung des Schlägerkopfes beobachten.

Den Körper und die Füße parallel zur Linie stellen

1 Punkt für jeden Treffer

Station 4
Turnierübung
Gerader Putt aus je 1m,1,5 m,2m+2,5m
5 Bälle je Tee
Maximum an Bällen lochen

1 Punkt für jeden Treffer

Station 5
Dosierungsübung
Bergab-Putt 4m,6m,8m+10m
Mit Kalkkreide 2 parallele Linien ziehen
Erste:Höhe Loch, zweite. 50 cm hinter
dem Loch

2 Bälle je Entfernung
Maximum einlochen oder in die Zone

1 Punkt für den Zonentreffer, 2 Punkte für das Einlochen.

Station 6
Würfelübung
Ab 4 m Distanz 6 Zonen von 50 cm bis
1 m
10 x Würfeln, Ball in die entsprechende
Zone spielen

Bei Gelingen wird die Augenzahl des
Würfels addiert

Abschlussspiel:
Putt-Turnier unter Zeitdruck ( 8-10 Minuten)
1 m, 2m, 3 m+ 4 m
Nach dem Einlochen 1 m weiter zu 2 m usw., von 4 m wieder
zu 1 m.




THEMA: Verbessern des „langen Spiels“ unter Vorgabe eines Zielkorridors + besondere Berücksichtigung der Schlagroutinen
GRUPPE: Mindestens 4 Kinder/Jugendliche
MATERIAL:E 8 - Driver

Das Bag mit den Schlägern steht auf dem Rasen hinter
den Abschlagmattten,der Korb mit denÜbungsbällen steht
neben dem Bag. Der Schläger kann nach jedem Schlag
gewechselt werden. Nach dem Schlag in der Endüposition
verharren.

Station 1
Langer Schlag vom Boden
Ziel:H 120m,D:90m
10 Bälle Abweichung 20%
H:100-140m, D: 70 – 110m
Seitlich: je 20 m rechts+links
Freie Schlägerwahl

Station 2
Langer Schlag vom Tee
Ziel: H 7 von 10 Bällen weiter als
140 m, D: weiter als 110 m
Seitenabweichung max. 25 m r+l.
Ballflugkurve festhalten(beobachten)

Station 3
Station 4
Station 5
Station 6
Matchplay 3 gegen 4 auf selbst festgelegte Ziele
Matchplay 5 gegen 6 dito

Station 7
Scope Analyse
Schlägerkopfgewchwindigkeit zur
Ermittlung des richtigen Loftes für
Driver





THEMA: Verbessern der Chip-Fertigkeit
GRUPPE: Mindestens 4 Kinder/Jugendliche
MATERIAL: Bälle,Schnüre,Schuhkarton oder Kuststoff-Ballkörbe, Ball-Marker,Holzkeile, Schaftverlängerungen mit Speichen vom Golfregenschirm, Schwämme.

Station 1
Ausrichtung

Mit einer Schnur eine Linie von der Ball-Position zur 10m entfernten Landezone,In die gechippt wird. So erhält der Spieler eine Orientierung für die Ausrichtung der Schlagfläche und der Füße. Außerdem kann er sehen ob er
seine Schlagfläche während des Schwunges verdreht

Station 2
Schwungrichtung

Begrenzen der Schwungbahn: Mit Schuhkartons oder Ballkörben, die bei fehlerhafter Schwungbahn berührt
werden.

Station 3
Eintreffwinkel

a.)Einen Ballmarker links neben den Ball legen , soll beim chippen leicht gestreift werden.
b.)Holzkeil rechts neben den Ball legen, der nicht berührt werden darf
c.)Schaft des PW verlängern, dass das Ende an der Hüfte angelegt werden kann, Körper nicht berühren.

Station 4
Mittigkeit des Treffens

Chippen zwischen zwei Schwämmem,ohne diese zu berühren.

Station 5
Verkantung

Ein ca.15 m breiter Korridor(2 Schnüre)zur 3 m bis 12m entfernten Landezone chippen. Landezonen: Hula-Hop Ringe

Station 6
Dosierung

Chippen in unterschiedlich entfernte Landezonen(freie Schlägerwahl).

Station 7
Flug-Roll-Verhältnis

Chippen in unterschiedliche Landezonen durch das 3 Ringe Gestell, freie Schlägerwahl, freie Wahl der Höhe je
nach Entfernung.




THEMA: Verbessern der Längenkontrolle beim Putten
GRUPPE: Mindestens 4 Kinder/Jugendliche
MATERIAL: Eigener Putter, 20 Golfbälle + jeder 1 Golfball, 20 Tees, 1 Schnur (6 m Breit)

Station 1
Gefühl für die Geschwindigkeit

3x 20 m Putts
3x 15 m Putts
3x 10 m Putts

Station 2 von lang nach kurz 10 Bälle
Ballreihe oder Perlenreihenputten

Von einem Tee als Startpunkt 10 m vom
Grünrand entfernt, den ersten Ball so nah
wie möglich an den Grünrand der nächste
etwas kürzer, usw bis der letzte Ball vor
dem Startpunkt liegt. Die Bälle
liegen in einer Reihe. Überholt ein Ball
einen vorherigen oder berührt diesen,
muss die Übung von vorn begonnen wer-
den. Ziel: Verbessern um mindestens 1.

Station 3 von kurz nach lang 10 Bälle
Ballreihe oder Perlenreihenputten

Start: Grünrand zur 10 m entfernten
Schnur, dann immer kürzer, wie Station 2

Station 4
Bergauf

In ein 12 m entferntes, mit Tees 1 Ball
abgestecktes 1,50 x 1,50 m Viereck
putten.

Station 5
Bergab

In ein 8 m entfernets, mit Tees abge- 1 Ball
stecktes 1,50 B x 2,00 m L
Viereck putten

Station 6
Variationsputten
1 Ball
Eihändig, mit geschlossenen Augen
auf einem Bein aus 2 m Entfernung




THEMA: Verbessern des „langen Spiels“ unter besonderer Berücksichtigung der bewussten Beeinflussung des Ballfluges
GRUPPE: Mindestens 4 Kinder/Jugendliche
MATERIAL:E 8 - Driver

Station 1
Ballflug : Hoch 4 Bälle E 8
Vom linken Fuß Hände hinter dem Ball SB:offen

Station 2
Ballflug: Tief 4 Bälle E 6
Vom rechten Fuß Hände vor dem Ball SB:geschlossen

Station 3
Ballflug: Fade 4 Bälle E 4 Shape Test lt. Anlage

Station 4
Ballflug: Draw 4 Bälle E 4 Shape Test lt. Anlage

Station 5
Ballflug:Slice 4 Bälle H5

Station 6
Ballflug:Hook 4 Bälle H5

WDH der Stationen:
Je 3 Bälle
1 Punkt für gut getroffen
2 Punkte für die Flugbahn

Abschlusssppiel:
Shootout



THEMA: Verbessern der Schlagtaktik.
GRUPPE: Mindestens 4 Kinder/Jugendliche
MATERIAL: Bag +Bälle

Eine Chance je Schlag
Zu Dritt die Aufgaben bewältigen

Schlag 1
2 Putts für 20 m
Ja/nein

Schlag 2
Ball liegt im Bunker der 1. Bahn
90 m GA: Grün getroffen ja/nein

Schlag 3
Driving Range : mit SW/LW/
oder E9 in ersten Kreis ja/nein

Schlag 4
Mit dem Holz 160 m mittlere
Fahne max.Abweichung 25 m ja/nein

Schlag 5
Bunker vor Scope Hütte
Zielkreis 2. Fahne ja/nein

Schlag 6
Kurzplatz Abschlag Bahn 2
Ball bleibt auf dem Grün liegen
ja/nein

Schlag 7
Ball liegt 10 m hinter dem
Bunker Grüntreffer ja/nein

Bleibt auf dem Grün liegen ja/nein

Schlag 8
Aus dem Bunker auf das Putting Green
Ball liegt auf dem Grün ja/nein

Ball liegt 1 m entfernt zur vorher
bestimmten Fahne ja/nein





THEMA: Verbessern der Trouble-Shots, insbesondere aus Lagen im Rough. im Divot, am Baum etc.
GRUPPE: Mindestens 4 Kinder/Jugendliche
MATERIAL: Bag +Bälle

Bahn 1
Erster Ball liegt im Divot, 25 m zum GA
Zweiter Ball liegt am Baumstamm

Bahn 2
Erster Ball liegt 20 cm oberhalb der Bunkerkante
Zweiter Ball liegt spielbar im Wasserhindernis

Bahn 3
Der Ball liegt im tiefen Rough

Bahn 4
Der Ball liegt hinter dem Grün am Schutzdraht vor einer
Hecke.

Bahn 5
Erster Ball liegt vor dem Wasserhindernis
Zweiter Ball liegt links im Rough 20 m zum Grünanfang.

Jeder Spieler bietet eine Lösung an und führt sie aus.
Dann zeige ich unterschiedliche Lösungen auf und führe sie
vor.
Jetzt sind wieder die Spieler dran, meine Vorschläge auszuführen.





THEMA: Verbessern der golfspezifischen koordinativen Fähigkeiten (Gleichgewicht + Rhythmus)
GRUPPE: Mindestens 4 Kinder/Jugendliche
MATERIAL: Bag +Bälle

Gleichgewicht

Bälle schlagen auf einem Bein
Bälle mit geschlossenem Stand
Bälle schlagen mit normalem
Stand
Bälle schlagen von Airex Matte
Mit extra Ball unter der Sohle liegend Bälle schlagen
Bälle schlagen von einem Kippbrett
Bälle stehend Barfuß auf einem Handtuch schlagrn

Rhythmisierungsfähigkeit

In einer Reihe stehend gibt der Spieler vorn den Schlagrhythmus vor, alle Anderen passen sich
dem an.
Der Golflehrer klatscht den Rhythmus mit den Händen
oder es wird ein Metronom benutzt
oder CO-CA-CO-LA gedacht.
Ballreihen schlagen

Orientierung

Ständiger Distanz als auch Schlägerwechsel





THEMA: Verbessern der allgemeinen koordinativen Fähigkeiten
GRUPPE: Mindestens 4 Kinder/Jugendliche
MATERIAL: Bag + Bälle

Gleichgewicht

Bälle schlagen mit:

Stand auf einem Bein
Verlagerung auf das andere Bein
Beides mit geschlossenen Augen
Mit geschlossenen Augen aus
dem beidbeinigen Stand in den
Einbeinstand mit Schritt nach
vorn und Balance halten
Einbeinstand auf Airex Matte

Differenzierung kinästhet.

Baumstammspiel
Mit geschlossenen Augen
Verschiedene Armwinkel
anzeigen
Tennisball hochwerfen , 1 volle
Körperdrehung und wieder
auffangen.

Rhytmisierungsfähigkeit

Seilspringen

Anpassungsfähigkeit

Kopplungsfähigkeit

Medizinballwurfübungen

Orientierungsfähigkeit

Orientierungslauf





THEMA: Verbessern der Fertigkeit des Grünbunkerschlages aus verschiedenen Hindernislagen.
GRUPPE: Mindestens 4 Kinder/Jugendliche
MATERIAL: SW,.LW

Übung 1

Bunkermitte geharkt
Mit dem SW 3 Spieler 1 Ball zur Fahne
spielen 3 Durchgänge

Übung 2

Bunker Balllage hinten
Mit dem SW 3 Spieler 1 Ball zur Fahne
spielen 3 Durchgänge

Übung 3

Bunker Ballage vorn
Mit dem SW 3 Spieler 1 Ball zur Fahne
spielen 3 Durchgänge

Übung 4

Bunkermitte Spiegelei
Mit dem SW 3 Spieler 1 Ball zur Fahne
spielen 3 Durchgänge

Übung 5

Bunker Ballage im nassen Sand
Mit dem SW 3 Spieler 1 Ball zur Fahne
spielen 3 Durchgänge

Übung 6

Testdurchgang
Übungen 1 – 5 je 1 Ball
1 Punkt für jeden Ball, der auf dem
Grün liegen bleibt
2 Sonderpunkte für das Einlochen




Spielerbeobachtung

Qualifikation AK 18 GC Hohwacht 08.05.2011
Par 72 SR:127 CR: 71,6

Hallo Trainer ,
als Anlage die Aufzeichnung der 18 Löcher Deines Spielers

Statistik:

Ergebnis:80 Schläge
Entfernungen zum Grün 20m/ 235m
Fairwaytreffer: 5 von 14
Abschlags Durchschnittslänge: 245 m
kürzester 160 m , längster 305 m
Par 3 : 3 von 4
Putts: 37
13 x GiR = 31
5 übrige = 6

Was habe ich gesehen ?

Psyche 1 – 18 = stabil

Taktik

Loch 1 Par 4 328 m
Schlag zum Grün aus 130m Grünanfang , 20 m zu lang, 3 Putts

Loch 2 Par 4 384 m
Abschlag: Semi-Rough-Links (SRL) vor BaumBüsche noch 135 m Grünanfang(GA)
2. Rough Rechts(RR) noch 40 m GA 3. 15 m zur Fahne Vorgrün(VG) 4. Pitch 0,20 ans Loch

Loch 4 Par 5 480 m
Abschlag 270 m SRL noch 200 m GA. 2. Schlag 25 m VG 3. Chip 0,60 m zur Fahne 4. in
Birdie.

Loch 5 Par 4 323 m
Abschlag 290 m Rückenwind, SRL noch 20 m bis GA 2. Chip 0,40 cm an die Fahne 3. in. Birdie

Loch 6 Par 3 179 m (BA + Gegenwind)
Abschlag zu kurz im SRR noch 25 m zur Fahne. Chip noch 1,20 m zur Fahne. 3+4. Putts
Emotionen: „Nein“

Loch 7 Par 4 358 m
Bergauf-Putt 8m, Fahne in Welle, danach Bergab. Putt 1m zu lang =3 Putts

Loch 8 Par 5 486 m
Abschlag Links in Büsche 240 m, 2. rechts raus 3. aus 220 m auf das Grün 4. Bergauf-Putt zu kurz 5. 1,80 m Putt vorbei 6. in = 3 Putts

Loch 11 Par 4 355 m
Abschlag SRL 230 m noch 115 m bis GA. 2. Fahnenhöhe links vor neben Bunker, 18 m z.F.
3. Chip über Bunker. 8 m zu lang übers Grün 4. Chip 1 m ans Loch 5. in.

Loch 14 Par 5 458 m
Abschlag 240 m noch 210 m zum GA. Ball liegt Fahnenhöhe links neben dem Grün.
Chipin aus 18 m. Eagle.

Loch 16 Par 4 356 m
3.ter Putt 9 m Bergauf (Welle) 1 m zu lang 4+5. Putts = 3 Putts

Gesundheit: Heuschnupfen-Problem

Loch 17 Par 3 172 m
Grün getroffen 12 m zur Fahne = 3 Putts.

Loch 18 Par 5 459 m
Abschlag 305 m (Rückenwind) 2. 140 m zum GA Grün getroffen 12 m zur Fahne = 3 Putts

Technik
Abschlagstendenz: Links ins Semi Rough, 1x ins WH, 1 x hinter Buschbäume
7 x 3 Putts (vielleicht weiter hinter den Ball (8-12 m ) gehen)
4 x bei Abschlag Beine( Knie) eingeknickt.

Strategie
Durch nur starken Draw eingeschränkte Möglichkeiten bei Hindernissen auf der linken Seite.

Meine Übungsempfehlungen:

1. Shape Test : Fade und Draw
2. Bergauf-Putts
3. Materialüberprüfung (Fitting):Driver PING G2 8,5 Grad, Eisen PING i 10

4. Draw-Griff überprüfen

5. Fade bei Hindernissen auf der linken Seite spielen, deshalb üben



Mit sportlichem Gruß
Bernd Bartels

Spielerbeobachtungen sind immer hilfreich.
Dieser Spieler wurde Deutscher Meister AK 18.



Spielerbeobachtung

Qualifikation AK 16/18 GC Walddörfer Par 73 Slope 130 Course 72,4 Abschläge :weiss
Spieltag : 12.07.2009

Hallo Trainer,
als Anlage erhalten Sie die Aufzeichnung ihres Spielers Loch für Loch.

Hier seine Statistik:

Ergebnis: 80 Schläge
Entfernungen zum Grün: 80 m/ 150 m
Fairwaytreffer: 8 von 13
Abschläge Durchschnittslänge: 225 m
kürzester: 180m längster. 260 m
Par 3 : 0 von 5
Putts:
7 x GiR = 14
11 übrige = 17

Was habe ich gesehen ?

Psyche 1 – 9 = stabil
Psyche 10 – 18 = schwankend

Loch 5
Abschlag über Bäume zu weit links, Ball jedoch gefunden, genial an Grünrand des Bergauf liegenden Grüns, guter Pitch auf 0,80 m an die Fahne

Loch 6
Abschlag zu weit links, dann jedoch genialer Draw um die Bäume aufs Fairway, von dort in den rechten Fairwaybunker.
Sein Vater fragte mich, was ich denn dort aufzeichne. Ich antwortete: Schlag für Schlag für eine Rundenanalyse, speziell für den 3. Schlag: Warum nicht links von der Fahne angehalten?,(2,00 m) mehr Mitte Grün. Antwort: So spielt mein Sohn nicht, sonst wäre er nicht dort wo er jetzt ist.
Ich notiere trotzdem. Ballage bergab, Fahnenposition am rechten Grünrand (1,80 m) 3 m von der Bunkerkante entfernt.
Logischer Ballflug nach rechts bei direktem Fahnenangriff, in diesem Fall sprang er nach rechts in den Bunker, hätte er das Grün getroffen, wäre er ebenfalls nach rechts vom Grün gerollt.

Loch 7
4 m Bergab-Putt, 1 m über das Loch .

Loch 8
Par 3 Grün nicht getroffen, Texaswedge(Putter) 20 m = 2 m zu kurz

Loch 9
4. Schlag aus Bunker, nicht gekoppelt
Schläger in die Tasche geknallt

Loch 10
Par 3 wieder nicht optimaler Schlag aus Bunker= 20 m Putt: Laut: L... m... am A....
Schläger in Tasche geknallt.

Loch 11
Chip zu kurz nach Grünverfehlung: 2,20 m Putt. Er schreit: Mann

Loch 12
Par 3 175 m
1. Schlag: zu lang hinter das Grün , Busch behindert nächsten Schlag
2. Schlag nicht raus, bleibt am Rand liegen
3. Schlag. Chip über das Grün noch 18 m zur Fahne
4. Putt 1 m zu lang
5. vorbei
6. in

Loch 13
3 Putt
nun hat er sich wieder eingekriegt.

Loch 14 – 18
Guter Chip 15 m=0,60 an die Fahne
Besserer Bunkerschlag aus Grünbunker= 4 m an die Fahne


Taktik

Sehr oft wäre gerader Schlag oder Fade in Walddörfer die bessere Wahl, hat sich durch seinen Draw, oft zu weit links, in schwierige Ballagen gebracht. 2 x drohte Ballverlust, da ich aber die Position auf eine genaue Fläche eingrenzen konnte, hat er den Ball gefunden.
Schlagen eines Balles in Bergablage, hat einen Ballflug mehr nach rechts aus der Mitte zur Folge, deshalb Ausrichtung etwas nach links von der Fahne.
Schlägerwahl bei Par 3 überprüfen.


Technik

Gute Chips
Bunkerschläge könnten verbessert werden, Kopplung verbessern..

Putts
Lange Putts zwischen 14 – 20m ,Längenkontrolle verbessern.

Übungsempfehlungen:
Putt Analyse Seite 5
Shape Test Seite 7 Anlage 2
Mentale Rundenanalysen Seite 12 Anlage 3
Schlaglängenermittlung Seite 19 Anlage 6


Für den Umgang mit seiner Stimmungs- bzw. Erregungslage, empfehle ich ihm Zwerchfallatmung, Fingerspitzen der rechten Hand auf die Fingerspitzen der linken Hand
ganz leicht legen (Daumen auf Daumen , Zeigefinger auf Zeigefinger usw) oder Zunge auf den Gaumen legen.

Mit sportlichen Grüßen

Bernd Bartels

Dieser Spieler wurde sowohl DM AK16 und ein Jahr später
DM AK 18.




Die Jahreszeit möchte ich nutzen erneut auf eines meiner Lieblingsthemen hinzuweisen:

Protokoll C-Trainer Workshop 5

Thema: Wintertraining – Saisonvorbereitung 19.11.2005

Referenten: Klaus Wewetzer – Hermann Breidbach

Grundsätzlich hat der Lehrgang das Ziel, Erfahrungsaustausch untereinander anzubieten und die gewonnenen Erkenntnisse für die Zukunft des Landesverbandes zu verwenden.

Günstige Bedingungen für das Golftraining, haben die Golfclubs, die über eine Halle und ein entsprechendes Budget verfügen können. Wird auch noch ein/e Physiotherapeut/in einbezogen, der/die Trainingspläne für z.b. das aufrechte Bewegungsmuster des Golfschwunges, für den einzelnen Spieler, aufstellt, erfüllt sich meine Zukunftsvision eines idealen Trainingsstandortes. Weitere Pläne für den Körper, die Kopplung und Koordination, werden ebenfalls vom Physiotherapeuten/in erarbeitet und individuell dem Spieler als Grundlage mitgegeben.
Ist keine Halle vorhanden, könnten Spielformen wie Speed-Golf (z.b. mit einem Schläger),
Biathlon, Regelkunde u.a. zur Anwendung kommen. Die funktionelle Gymnastik mit den Trainingsplänen eines Physiotherapeuten, kann jedoch jederzeit zu Hause oder in einem Fitnessstudio durchgeführt werden.
Ebenfalls könnte ein Jahresrückblick, eine Analyse zur Verbesserung der Spielerpersönlichkeit und eine Leistungsdiagnostik: a. Rundenanalysen(ab 10 J.), b. Langes Spiel(Präzision), c. Kurzspieltest, d. Videoanalyse + e. Konditionstest
angedacht werden.

Hermann Breidbach brachte uns ein Hallentraining nahe, dass er mit seinen D-2 Kaderkindern bereits als Leistungstest durchgeführt hat.
Als Aufwärmtraining wurde Krabbenfußball gespielt. Jede Bewegung darf nur in Rückenstützlage erfolgen, nur weitere Wege dürfen in Bauchstützlage durchgeführt werden.
Zunächst kam 1 Ball zum Einsatz, zum Schluss waren es 4 Bälle.
Putt – und Chip Hallentrainingstest
Die Einteilung in Gruppen je 3, jede Gruppe hatte Stationen aufzubauen, die auf vorgefertigten Karten beschrieben waren.
Es handelte sich um 7 Chip und 5 Putt-Stationen.
Hier je ein Beispiel:
Chip-Station 6: Dosierung
Chippen in unterschiedlich entfernte Landezonen(freie Schlägerwahl), markiert durch Chipnetze, Seile, Matten, Ringe.
15 Versuche. Jeder Treffer in die jeweilige Landezone zählt.

Putten-Station 5: Treffen im Sweetspot
15 Putts mit Putting-Clip bzw. Gummiband an der Schlagfläche. Die gelungenen Versuche werden gezählt. Mittig getroffen und im Radius.
Je 5 Putts aus 3 m, 5 m+ 9 m.

Weitere Chipstationen:
1. Ausrichtung 2. Schwungrichtung 3. Eintreffwinkel 4. Mittigkeit des Treffens
5. Verkantung 7. Flug-Roll-Verhältnis(problematisch in der Halle)

Weitere Puttstationen:
1. Ausrichtung der Schlagfläche 2. Verkanten der Schlagfläche 3. Dosierung
4. Schwungrichtung.

Nach einer kleinen Pause hatten wir einen Leistungstest koordinativer /konditioneller Fähigkeiten über 10 Stationen durchzuführen. Die Übungen waren je Station auf einer vorgefertigten Karte beschrieben. Je ein Teilnehmer leitete eine Station.

Kinästhetische Differenzierung, Rhythmisierung, Umstellung/Orientierung, Gleichgewicht,
Anpassung/Umstellung.
Ausdauer, Kraft- Statisch, Kraft – Dynamisch, Kraft – Schnellkraft + Beweglichkeit.

Teil 2 C-Trainer Fortbildung 24.09.2005

Übungen zur Verbesserung der Kopplungsfähigkeit als Stationstraining in der Halle

Aufwärmen

Jeder Schüler hat mit einem Hockeyschläger, der mit beiden Händen anzufassen ist , den Golfball zu bewegen, ohne mit einem Mitschüler zu kollidieren.

Anschließend werden zwei Gruppen gebildet, die den Golfball zur gegenüberliegenden Wand,
mit Hilfe des Hockeyschlägers (anzufassen mit beiden Händen)auf der Innenbahn spielen und wieder zurück auf der Außenbahn.

Die Gruppen haben als Wettspiel einen Gummiball von vorn über den Kopf nach hinten zu reichen, der anschließend durch die Beine mit den Händen wieder nach vorn zu befördern ist.

Station 1

Einen Petsi Ball aufrecht stehend mit seitlicher Drehbewegung loslassen, nicht mit den Händen werfen.

Station 2

In sitzender Lage einen Petsi Ball in der Drehbewegung loslassen, ebenfalls nicht aus den Händen werfen

Station 3

Zwei Partner fassen zwei Schläger an den Enden mit den Händen und stehen sich gegenüber.
Beide drücken zunächst gegeneinander oder ziehen auf der linken Seite und drücken auf der rechten Seite. Erstens in Hüfthöhe, zweitens in Schulterhöhe.
Dieselbe Übung, beide stehen auf einem Bein.

Station 4

Einen Medizinball in sitzender Lage mit seitlicher Drehbewegung loslassen, nicht werfen.

Station 5

Einen großen Gummiball in Golferhaltung über dem Kopf halten, dem Partner zuwerfen, einmal aufprallend, als nächstes direkt ohne Aufprall.

Station 6

Liegend die Beine in einen 90 Grad Winkel anheben, der Partner bewegt sie seitwärts nach rechts und links.

Station 7

Ein mit dem Fuß stabilisiertes Terraband , sowohl mit der rechten als auch mit der linken Hand nach oben ziehen.


Werbung
Seiten: Anfang ... 16 17 18 19 Zurück zur Übersicht


>Perfekte Rundenanalysen von Jörg Sobetzki