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Thema: Kostenloser Unterricht bei M.Schmuck und O.Heuler


Marco Schmuck und ich geben anlässlich einer gegenseitigen Supervision am Montag und Dienstag (2. und 3. Juli 2012) kostenlosen Golfunterricht am Fleesensee. Wir suchen dazu Schüler, die folgenden Kriterien genügen:
— Sie hatten in den letzten drei Jahren keinen Unterricht bei uns und haben auch keinen in der näheren Zukunft gebucht.
— Sie haben eine Vorgabe von −36 oder besser.
— Sie leiden unter Ihren langen Schlägen.

Dies ist auch eine exzellente Möglichkeit, für Leute, die sich den Unterricht sonst nicht leisten können, in den Genuss von Scope-Unterricht am Fleesensee mit erfahrenen Lehrern zu kommen.

Bitte mailen Sie Ihr Interesse mit Vorgabe und Problembeschreibung an: unterricht (ät) heuler (Punkt) de

PS: Der Montag ist inzwischen voll. Am Dienstag gibt es noch freie Plätze.


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Die Anfahrt aus München wäre mir leider ein bisschen zu lang so kurzfristig, fände es aber sehr interessant wenn ihr vllt eine Stunde aufnehmen und hier als Video veröffentlichen könntet.Im Stile "Eine Golfstunde mit Oliver Heuler" mit dem Thema "Lange Schläge" würde mich und vllt andere sehr freuen.



Erfahrungen der Supervision mit Marco

Wir haben lediglich acht Schüler unterrichtet, also jeder von uns vier. Der liebe Gott oder der Zufall haben es so eingefädelt, dass wir beide genau die Art von Schwungproblemen serviert bekamen, mit denen wir offensichtlich noch Schwierigkeiten haben. Drei von vier Stunden hätte ich sicher nicht nach 50 Minuten beendet, wenn es sich um bezahlte Stunden gehandelt hätte, denn ich war mit dem Ergebnis noch nicht zufrieden. Marco und ich haben uns aber darauf geeinigt, dass es keine Nachspielzeit gibt. Auf der einen Seite ist das natürlich schmerzhaft gewesen, weil ich Marco, vor dem ich so großen Respekt habe, gerne gezeigt hätte, wie gut ich bin. Auf der anderen Seite muss ich natürlich dankbar sein, denn nur dadurch, dass ich Probleme hatte, konnte ich so viel lernen.

Wir werden das Ganze sicher wiederholen, aber das nächste Mal nach jeder Stunde eine Stunde Pause einbauen. Es war nämlich so, dass Marco gerne die Schüler unterrichtet hätte, mit denen ich Probleme hatte und umgekehrt. Außerdem ist die Erinnerung an jeden einzelnen Schlag einfach noch besser, wenn man gleich danach das Ergebnis bespricht.
Derjenige von uns beiden, der zugeschaut hat, hat jeweils bevor der Lehrer mit der Korrektur begonnen hat, einen Zettel mit seinen Korrekturen geschrieben und abgegeben. Denn im Verlauf der Stunde wird die Analyse natürlich immer einfacher.
Obwohl ich eigentlich immer behaupte, dass ich am Fleesensee einer der Lehrer bin, der die wenigsten Informationen gibt, hat sich gezeigt, dass ich die Informationsmenge und die Sprechgeschwindigkeit noch weiter reduzieren muss.
Unsere Schüler waren alle klasse und einer ist sogar 700km angereist. Von hier aus noch einmal herzlichen Dank an alle. An dieser Stelle auch noch einmal die Entschuldigung, dass wir trotz vieler Anfragen keine weiteren Zuschauer zugelassen haben, aber wir wollten erst einmal lieber zu vorsichtig starten. Bei normalem Unterricht sind Zuschauer bei uns beiden weiterhin willkommen.

In der Nachbetrachtung kann ich also allen Kollegen nur empfehlen, mal ein ähnliches Experiment zu wagen. Der Lerneffekt eines x-beliebigen Seminars, in dem man nur passiv zuhört, ist um ein Vielfaches geringer.

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