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Thema: Geheimnisse des Golfspiels


Einleitung

Golf ist schwierig. Jeder, der das Gegenteil behauptet, ist entweder ein Schwätzer oder ein Supertalent. Für Normal- und Minderbegabte stellt Golf eine große Prüfung ihrer Geduld und Leidensfähigkeit dar — zumal die meisten dem Golfsport ungewarnt und ahnungslos in die Arme rennen. Aber die Golfgötter halten uns mit gelegentlichen Traumschlägen immer wieder bei der Stange. Anders als in anderen Sportarten gelingen selbst dem größten Stümper bisweilen Weltklasse-Leistungen. Wenn ein Anfänger beispielsweise den Ball aus 40 Metern tot an die Fahne legt, wird das in dem Moment auch kein Tourpro besser machen. Das sind die Zutaten für eine lebenslange Sucht mit lebenslangem freiwilligen Leiden.

Wegen der gelegentlichen Traumschläge beklagen die meisten Golfer hauptsächlich ihre mangelnde Konstanz. Sie glauben, sie würden bei ihren gelungenen Schlägen alles richtig machen und könnten das einfach nicht oft genug wiederholen. Um der Erlösung und der golferischen Erleuchtung näher zu kommen, ist das der erste Zahn, den sich der Leser von mir ziehen lassen muss: Alle Schwünge eines Golfers sehen immer gleich aus. Und meist nicht sehr gut. Hin und wieder kommt der Schläger eben zufällig richtig an den Ball. Daraus zu schließen, dass hier jetzt alles richtig war, ist ein weit verbreiteter Fehler, der die Golfer hoffnungslos fehlleitet und über kurz oder lang in den Wahnsinn treibt.
Als ich vor knapp 30 Jahren mit dem Golfen begonnen habe, war ich ähnlich verzweifelt: Meine Divots zeigten immer 30 Grad nach links und mein Ball landete auf der rechten Nebenbahn, manchmal sogar auf der übernächsten. Kein Mitspieler, kein Golfbuch und keiner der konsultierten Golflehrer konnten mir helfen. Damals waren die wahren Ursachen für die meisten Fehlschläge schlichtweg noch nicht entdeckt.

Ich habe es mir nach meiner Schulzeit zur Lebensaufgabe gemacht, die Ursachen der Fehlschläge herauszufinden und wage zu behaupten, dass ich bei der Suche nicht ganz erfolglos geblieben bin. Ich garantiere zumindest jedem meiner Schüler, dass ich ihm innerhalb einer Stunde zeigen kann, wie er seinen Slice, Hook, Socket oder Top abstellen kann. Wenn mir das nicht gelingt, braucht der Schüler die Stunde nicht bezahlen. Selbstverständlich ist das nicht, denn wer hat nicht schon Stunden erlebt, in denen aus dem starken Slice lediglich bestenfalls ein etwas schwächerer Slice wurde und der Lehrer dann achselzuckend sagte »das müssen Sie jetzt halt üben«? In meinen Stunden, die ich als Lehrling und Assistent gegeben habe, war das zumindest oft der Fall. Nicht selten wurden die Schläge meiner Schüler sogar schlechter: Aus Slices und Topps wurden Sockets und Luftschläge.

Gott sei Dank kam 1987 mit dem Beginn meiner Golflehre die erste Videokamera von Sony auf den Markt, mit der man scharfe Standbilder auch von schnellen Bewegungen betrachten konnte. Diese Technik erleichterte die Forschung enorm. In den 90er Jahren konnte ich dann an der Entwicklung eines Systems mitwirken, das zumindest in Deutschland den Golfunterricht maßgeblich verändert hat: Scope. Hier erscheinen die entscheidenden Standbilder eine Sekunde nach dem Schlag auf dem Bildschirm des Lehrers und des Schülers. Inzwischen, also ein Vierteljahrhundert später, sind die meisten Ursachen der Fehlschläge bekannt — aber leider nicht unter den Hobbygolfern. Die versuchen sich immer noch gegenseitig zu helfen mit Ratschlägen wie: »mehr Hüfte drehen«, »Kopf unten lassen«, »mehr überrollen« oder »Winkel halten«. Das ohnehin schon schwierige Spiel verkomplizieren sie so nur zusätzlich, und dabei ist die grundsätzliche Aufgabe anspruchsvoll genug: Man muss einen kleinen Ball mit einem winzigen Schlägerkopf an einem langen Schaft mit viel Wucht genau an der richtigen Stelle treffen. Dabei sollte die Schlagfläche auf ein Grad genau in die richtige Richtung zeigen und auf ein paar Grad genau in die richtige Richtung schwingen; andernfalls heißt es nachher wieder: suchen — oder gleich noch mal schlagen.

Dieser Faden trägt den Titel »Geheimnisse des Golfspiels«, weil es eben nicht ein Geheimnis gibt, wie mancher vielleicht am Anfang denken mag, sondern viele und noch dazu individuelle: Für den Slicer mag das Geheimnis darin liegen, sein linkes Handgelenk weniger dorsal zu beugen und für den Socketierer kann sich der Himmel öffnen, wenn er den Schläger beim Ausholen steiler zurückführt. Und ein paar Minuten, Stunden oder Tage später ist oft schon wieder alles anders. Wer nicht lebenslang vom Golflehrer abhängig bleiben will, der muss sein eigener Golflehrer werden. Dazu reicht es nicht, einfach nur die Ballfluggesetze zu beherrschen, aber es ist auch nicht so schwierig wie Atomphysik. In den folgenden Beiträgen werde ich zu den so genannten leistungsbestimmenden Faktoren alles aufschreiben, von dem ich glaube, dass der ehrgeizige Hobbygolfer es wissen sollte. Ob jemand wenig Schläge braucht oder viele hängt vor allem an seinem Talent, seinem Training, der Technik, der Psyche, der Taktik, der Fitness und seiner Ausrüstung.

Die Forumsleser sind eingeladen, in diesem Faden zu den jetzt hoffentlich regelmäßig folgenden Texten ihre Anmerkungen und Fragen kund zu tun. Wenn es irgendwann zu unübersichtlich wird, werde ich eine zusätzliche redaktionelle Seite einrichten, auf der nur meine Text erscheinen.



Zuletzt bearbeitet: 09.10.11 11:34 von Administrator
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Also das klingt doch mal sehr gut freu mich drauf.



Hallo Oliver,

dein Vorhaben klingt super. Schön, dass deinerseits das GOLFforum wieder belebt wird.

Ich freu mich sehr und werde mich nach Möglichkleit rege beteiligen.





Talent

»Wem Gott hilft, der kommt schneller voran, als wer früh aufsteht.«
Lazarillo de Tormes

Der amerikanische Traum — jeder kann alles erreichen, wenn er sich nur genügend anstrengt — ist genau das: ein Traum. Bücher, die diese Einstellung verkaufen, kommen natürlich gut an. Wer hörte nicht gerne, dass auch in ihm ein Tiger Woods steckt? Tatsächlich aber ist das Talent der wichtigste leistungsbestimmende Faktor, und dummerweise ist dieser Faktor gottgegeben und unveränderlich. Gott sei Dank ist Talent aber auch nicht der einzige Faktor, sonst würde es in der Tat keine Rolle spielen, ob man sich anstrengt oder nicht. Man kann also trotz Talents weit unter seinen Möglichkeiten bleiben und auch mit wenig Talent mehr erreichen als andere mit den gleichen Voraussetzungen, wenn man sein Potenzial möglichst weit ausschöpft.

Was genau ist Talent? Ein Synonym wäre Begabung. Es gibt viele mögliche Begabungen: musikalische, mathematische, sprachliche, künstlerische oder ein fotografisches Gedächtnis. Diese Talente nützen einem Golfer natürlich nur wenig. Was er braucht, ist motorisches Talent. Ich unterscheide dabei das Talent für Feinsteuerung und das für Grobsteuerung. Wer gut feinsteuern kann, der ist in der Lage, den Schläger immer wieder richtig an den Ball zu bringen, auch wenn seine Technik dabei höchst unorthodox ist und von Schleifen und Ausgleichsbewegungen nur so strotzt. Wer gut grobsteuern kann, der kann seinen Körper und seinen Schläger auf jede erdenkliche Art bewegen. Solche Leute haben oft einen technisch gut aussehenden Schwung, der jedoch nicht immer zu perfekten Schlägen führen muss, wenn sie schlecht feinsteuern. Meiner Erfahrung nach sind diese Talente relativ unabhängig voneinander.



Chuck the Hitman hat ein gewisses Talent beim Feinsteuern.

Gerne wird auch die Frage diskutiert, ob Intelligenz für Golfen hilfreich oder gar hinderlich ist. Häufig konzentriert sich jemand während des Schwunges intensiv auf einen oder mehrere technische Schwunggedanken und produziert einen üblen Rohrkrepierer. Danach steht dann schnell fest: »Zu viel gedacht!« Zusätzlichen Trost spendet die vermeintliche Erkenntnis, dass Tourspieler mit übersichtlicher Intelligenz einen Vorteil haben, eben weil sie nicht der Gefahr ausgeliefert sind, sich auf der Wiese in intellektuellen Abenteuern zu verlieren. Das ist natürlich Unsinn. Allein die Tatsache, dass jemand nachdenkt und damit seine Leistung mindert, beweist ja nicht, dass Denken grundsätzlich schadet. Wer ohne intellektuelle Anstrengung erfolgreich spielt, hat eben viel koordinatives Talent. Wem das fehlt, der ist gut beraten, wenigstens schlau an die Sache heranzugehen. Wer also während des Schwunges nachdenkt und scheitert, der hat nicht zwangsläufig zuviel gedacht, sondern wahrscheinlich das Falsche. Er ist also nicht zu schlau, wie er sich gerne einreden würde, sondern noch nicht schlau genug. Golf ist nicht zuletzt deshalb so reizvoll, weil es auch den Intellekt fordert. Jeder wird zu einem kleinen Wissenschaftler, der das Fachgebiet Golftechnik erforscht: Wie sieht die ideale Bewegung aus? Wie muss man sie individuell anpassen? Wo weicht man gerade von diesem angepassten Idealbild ab? Welche der vielen Abweichungen muss zuerst beseitigt werden, damit man besser trifft?
Und bevor man sich all diese Fragen stellt, muss man grundsätzlich klären, wo man seine Trainingszeit am besten investiert:


Zuletzt bearbeitet: 09.10.11 11:57 von Administrator


Training

Da Menschen sterblich sind, müssen wir uns mit der Knappheit von Zeit arrangieren. Wenn ich mich möglichst schnell verbessern will, nützt es nichts, eine bestimmte Fähigkeit zu trainieren, mit dem Argument, dass diese Fähigkeit eben nützlich sei. Sie muss nützlicher sein als alles andere, was man in der gleichen Zeit trainieren könnte. Eine Ausnahme sind Golfer, denen es nicht vornehmlich um Verbesserungen geht. Wiesen-Wandern mit Schläger hat ja bei schönem Wetter auch seinen Reiz. Wer jedoch mit Ehrgeiz gesegnet ist, der muss sich ständig fragen, wo er seine Zeit am besten einsetzt: Soll er auf der Range am Schwung arbeiten oder einfach nur Bälle zu verschiedenen Zielen schlagen? Soll er besser auf dem Übungsgrün an der Technik des kurzen Spiels oder einfach am Dosieren arbeiten? Vielleicht ist aber auch das Spielen auf dem Platz das beste Training, da hier zusätzlich Psyche und Taktik geschult werden? Möglicherweise lässt sich die bessere Vorgabe auch im Proshop zusammenkaufen? Fitting ist, wie man hört, voll im Trend und soll bei manchen wahre Wunder bewirkt haben. Eventuell wäre es aber auch sinnvoll, endlich mal abzunehmen und dem Fitness-Studio nicht nur die monatliche Gebühr zu überweisen, sondern deren Angebot zur Abwechslung auch zu nutzen?

Die richtigen Antworten sind — der Leser ahnt es — individuell verschieden. Grundsätzlich gilt, dass die Technik am Anfang natürlich im Vordergrund stehen muss. Wer schon auf der Range nichts trifft, dem nützt es wenig, einen Psychologen zu konsultieren, weil es auf dem Platz an der Konstanz mangelt. Beim kurzen Spiel stellt sich am schnellsten der Zustand ein, bei dem der überwiegende Teil der Schläge sauber getroffen wird. Ab diesem Zeitpunkt ist es sinnvoll, das Ziel bei jedem Schlag zu verändern, um das Dosieren zu trainieren. Ich gehöre jedoch nicht zu den Trainern, die ihren Schülern dauernd ein schlechtes Gewissen machen, wenn sie nicht überwiegend das kurze Spiel trainieren. Erstens ist es entgegen der landläufigen Meinung nicht bei den meisten Golfern, der Teil des Spiels, bei dem sie die meisten Schläge sparen können (siehe Abschnitt: Rundenanalyse) und zweitens wollen die wenigsten irgendwann ihr Geld auf der Tour verdienen. Ich gehöre auch nicht zu den Trainern, die ihren Schülern Platzverbot erteilen, damit sie ohne Ablenkung ausschließlich auf der Range an ihrem Schwung arbeiten können. Sinnvolles Training lässt sich auch mit Spaß kombinieren. Wer also Lust am Spielen hat, der soll auch auf die Runde gehen. Oft stellt sich diese Frage im Anschluss an eine Golfstunde: Die geänderte Technik klappt zwar schon hin und wieder und führt auch zu besseren Schlägen, die Trefferquote liegt jedoch noch deutlich unter 70 Prozent. Jetzt möchte der Spieler über den Platz gehen und fragt mich, ob das überhaupt sinnvoll ist und ob er denn jetzt schon die neue Technik anwenden soll. Meine Antwort lautet meist so:

»Spielen Sie ohne schlechtes Gewissen mit ihrer alten Technik. Wenn Sie nicht über die Technik nachdenken, kommt mit ziemlicher Sicherheit sowieso genau der alte Schwung. Auf dem Platz sind die Störfaktoren auch zu groß: Mitspieler als Zuschauer, Wind, eigener Ball, kleinere Ziele als die Range, kein Lehrer oder Video etc. All das verringert die Erfolgsquote noch weiter und würde nur zu einem Frusterlebnis führen. Deshalb empfehle ich zu spielen wie immer, was auch den Vorteil hat, dass man genau weiß, wie man taktisch mit den alten Schlägen umgehen muss: Zielen, Schlägerwahl, sinnvolle Risiko-Entscheidungen etc. Nach dem Spiel sollte man dann nach einer kurzen Pause noch mal auf die Range gehen und wieder die neue Technik trainieren — und sei es auch nur mit 20 Bällen. So geht man ins Bett mit der neuen Technik im Kopf und in den Muskeln. Denn abgespeichert wird das Gelernte sowieso erst im Schlaf.«

Eine Ausnahme liegt vor, wenn der Spieler vor der Stunde, also mit der alten Technik, eh schon nichts getroffen hat. Dann hat er auf dem Platz ohnehin nichts zu verlieren. Man kann die neue Technik auch dann auf dem Platz probieren, wenn die Erfolgsquote beim Training schon bei über 70 Prozent lag, etwa weil die Korrektur und die Veränderung so gering war oder dem Spieler so leicht fällt.

Ab und zu liest man auch, dass man seine koordinativen Fähigkeiten schulen sollte, um besser Golf zu speilen: Jonglieren, mit Linkshänder-Schlägern trainieren, auf Wackelkissen Bälle schlagen etc. Dieses Training hilft zweifellos, aber bei den meisten erfüllt es nicht die Forderung nach größerem Nutzen als alle anderen Tätigkeiten, die man in der gleichen Zeit erledigen könnte. Techniktraining beim Golf verbessert nämlich nicht nur die Technik, sondern ist gleichzeitig auch ein perfektes koordinatives Training. Erst bei Golfern mit langjähriger Spielpraxis, die ihre Technik nicht mehr umstellen wollen, kann es sinnvoll sein, mit anderen Mitteln die Koordination zu schulen. Eine weitere Ausnahme bilden Kinder und Jugendliche, bei denen eine universelle Grundausbildung von großem Wert ist.


Zuletzt bearbeitet: 09.10.11 20:06 von Administrator


Treffmomentfaktoren

Rangebälle — und auch teure Bälle für das Spiel auf dem Platz — haben nur eine limitierte Intelligenz: Sie liegen nicht vor den Füßen des Golfers und beobachten, ob der sich mit seiner Bewegung auch an die aktuelle Schwungtheorie hält, um anschließend vielleicht Verstöße mit schlechtem Flug zu bestrafen. Die Golfbälle richten sich ausschließlich danach, ob der Schläger sie richtig trifft. Das Ziel der Golftechnik besteht nun darin, den Schlägerkopf wiederholbar so an den Ball zu bringen, dass dieser gerade und weit fliegt. Es gibt deshalb eine Maxime, die ich beim Golf den kategorischen Imperativ genannt habe:

»Sorge dafür, dass der Schlägerkopf im Treffmoment in Zielrichtung zeigt und sich auf der Ebene schnell in Richtung Ziel bewegt!«

Wohin die Schlagfläche zeigt, könnte man sehen, wenn man ein Tee mit der Tellerseite auf die Schlagfläche kleben würde. Je nach Loft des gewählten Schlägers zeigt das Tee dann natürlich verschieden weit über das Ziel, aber eben genau in dessen Richtung. Die optimale Bewegungsrichtung hängt vom gewählten Schläger ab: Ein Eisen bewegt sich leicht nach unten; ein Driver minimal nach oben, aber auch genau in Richtung Ziel. Was genau »auf der Ebene« beim kategorischen Imperativ bedeutet, soll jetzt zusammen mit allen acht Treffmomentfaktoren erklärt werden:

1. Schlagflächenstellung
Die Unterkante der Schlagfläche muss im Treffmoment für einen geraden Schlag rechtwinklig zur Ziellinie stehen. Ist das Schlägerblatt beispielsweise nach links verdreht, trifft der Schlägerkopf die Außenseite des Balles. Dadurch startet er nach links und dreht im Verlauf des Fluges weiter nach links ab. Bei langen Schlägern ist das Abdrehen ausgeprägter, bei kurzen Schlägern das Starten nach links. Das liegt nicht etwa daran, dass der Rückwärtsdrall den Seitwärtsdrall ausgleicht, wie es manchmal heißt. Bei kurzen Eisen ist vielmehr die Schlägerkopfgeschwindigkeit geringer und der Treffpunkt niedriger: Das erzeugt erheblich weniger Seitwärtsdrall – ohne dass etwas ausgeglichen werden muss.

2. Dynamischer Lie
Lie ist der Winkel zwischen dem Schaft und der Unterkante des Schlägers. Der Driver liegt mit 50 Grad am flachsten und ein Sandeisen steht mit 64 Grad am steilsten. Dieser Winkel definiert auch die Ebene. Kommt die Schlagfläche zwar genau am Ball an, sind die Hände aber im Treffmoment sehr hoch, dann schwebt die Hacke des Schlägers im Treffmoment in der Luft und das Lot der Schlagfläche zeigt nicht mehr in Richtung Ziel, sondern rechts am Ziel vorbei. Der Ball wird nach rechts starten und weiter nach rechts abdrehen. Dieser Effekt wird umso größer, je mehr Loft der Schläger hat. Um solche Schläge zu vermeiden, braucht man neben einer neutralen Schwungtechnik auch angepasste Schläger. Man spricht vom dynamischen Lie, weil hier, im Gegensatz zum statischen Lie des Schlägers, der Lie im Treffmoment gemeint ist.

3. Dynamischer Loft
Loft ist der Winkel zwischen der Schlagfläche und dem Schaft. Man kann den gegebenen (statischen) Loft des Schlägers dynamisch erhöhen oder verringern. Je niedriger der Loft, desto flacher startet der Ball und je höher der Loft, desto höher startet er. Wird die Schlagfläche geschlossen (Faktor 1) verringert sich der dynamische Loft und wird sie geöffnet, erhöht sich der dynamische Loft. Allein die Position der Hände vor oder hinter dem Ball erhöht bzw. verringert den Loft noch nicht. Bringt man die Hände vor den Ball, öffnet sich im gleichen Maße die Schlagfläche und der dynamische Loft bleibt gleich. Erst wenn man dann die Schlagfläche wieder so weit schließt, dass sie in Richtung Ziel zeigt, und die Position der Hände unverändert vor dem Ball lässt, nimmt der Loft ab. Das Gleiche gilt natürlich umgekehrt: Bewegt man die Hände hinter den Ball, schließt sich die Schlagfläche im gleichen Maße und der dynamische Loft bleibt gleich. Erst wenn man dann die Schlagfläche wieder so weit öffnet, dass sie in Richtung Ziel zeigt, und die Position der Hände unverändert hinter dem Ball lässt, nimmt der Loft zu. Beim Driver sind die Hände im Treffmoment idealerweise über dem Ball, bei Eisen 4-6 Grad davor.

4. Schwungbahn
Die Schwungbahn ist ideal, wenn sich der Schläger im Treffmoment in Richtung Ziel bewegt. Schwingt der Schläger zum Beispiel von außen nach innen durch den Ball, also im Treffmoment nach links, wird der Ball nach links starten und leicht nach rechts abdrehen — vorausgesetzt alle anderen Faktoren sind perfekt. Der Ball wird auch etwas flacher starten, weil die Schwungbahn auch den (vertikalen) Eintreffwinkel beeinflusst: Eine Schwungrichtung von außen nach innen macht den Eintreffwinkel steiler, eine Schwungrichtung von innen nach außen flacher. Die Schwungrichtung lässt sich gut am Divot erkennen, wenn es eines gibt. Allein die Startrichtung des Balles ist nicht immer ein untrüglicher Indikator für die Schwungbahn, denn die Schlagflächenstellung hat auf die Startrichtung des Balles einen noch größeren Einfluss. Der Schläger kommt auf jeden Fall stark von außen, wenn der Ball links vom Ziel startet und nach rechts abdreht und stark von innen, wenn der Ball rechts vom Ziel startet und nach links abdreht, ein Treffen des Sweetspots in beiden Fällen vorausgesetzt.


Zuletzt bearbeitet: 09.10.11 20:09 von Administrator


5. Eintreffwinkel
Der Eintreffwinkel beschreibt, ob und wie stark sich der Schläger im Treffmoment nach oben oder unten bewegt. Wie bereits gesagt, trifft man den Ball idealerweise bei einem Schlag mit dem Eisen leicht in der Abwärtsbewegung und bei einem Schlag mit dem Holz minimal in der Aufwärtsbewegung. Ist der vertikale Eintreffwinkel beispielsweise zu groß (stumpf), bewegt sich der Schläger also im Treffmoment zu stark nach unten, startet der Ball zu flach und es entsteht ein zu tiefes Divot nach dem Ball. Ist der Eintreffwinkel zu klein (negativ), bewegt sich der Schläger also im Treffmoment nach oben, startet der Ball zu hoch und Schläge ohne Tee verursachen Probleme, besonders aus schlechteren Lagen. Der Ball wird außerdem oft fett oder dünn getroffen.

Wie schon aus dem vorher Gesagten zu schließen ist, ergibt sich der vertikale Eintreffwinkel hauptsächlich aus zwei Faktoren: Handposition in Relation zum Ball (davor – dahinter) und Schwungbahn (außen/innen – innen/ außen). In der Praxis sieht man deshalb häufig Kombinationen, in denen sich diese beiden Fehler ausgleichen: Wer von außen kommt und damit seinen tiefsten Punkt zu weit nach links verschiebt, wird meist löffeln, die Hände also im Treffmoment hinter den Ball bringen und damit den tiefsten Punkt wieder zurück nach rechts schieben. Das ist das typische Szenario eines Spielers mit hoher Vorgabe. Spieler mit niedriger Vorgabe fallen eher in diese Kategorie: Sie kommen von innen und verschieben damit ihren tiefsten Punkt zu weit nach rechts. Um das auszugleichen, bringen sie ihre Hände immer weiter vor den Ball (Quetschen) und damit den tiefsten Punkt wieder zurück nach links. Das Ergebnis sind hierbei sehr flache Schläge, während der von außen kommende Löffler eher hohe Schläge produziert.

6. Sweetspot-Treffen (horizontal)
Die Energieübertragung auf den Ball ist optimal, wenn der Schlägerkopf den Ball mit dem Sweetspot trifft. Beim Verfehlen des Sweetspots um einen Zentimeter beträgt der Längenverlust bei einem Drive bereits etwa zehn Prozent. Dabei verdreht sich der Schläger im Treffmoment: Wird der Ball mit der Spitze getroffen, verdreht er sich nach rechts, wird der Ball mit der Hacke getroffen, nach links. Die hierbei verbrauchte Energie reduziert die Schlagweite.

7. Sweetspot treffen (vertikal)
Leider kann man den Ball nicht nur mit der Hacke oder der Spitze treffen, sondern auch zu hoch oder zu niedrig auf der Schlagfläche. Diese vertikale Komponente kann man bei Eisenschlägen als Bodenmenge bezeichnen. Wurde der Ball beispielsweise mit einem Punkt getroffen, der unter dem Sweetspot liegt, spricht man von einem dünnen Schlag. Trifft man den Ball so weit oben, dass er nicht mehr fliegt, spricht man von einem getoppten Schlag. Ein Schläger, der den Ball mit einem Punkt über dem Sweetspot trifft, dringt meist zu früh und zu tief in den Boden.

8. Schlägerkopfgeschwindigkeit
Die Geschwindigkeit des Schlägerkopfes im Treffmoment hat die größte Wirkung auf die Flugweite des Balles. Sind alle anderen Einflussfaktoren optimal, entscheiden ausschließlich die Geschwindigkeit des Schlägerkopfes und dessen Masse über die Energie, die auf den Ball übertragen wird. Bei einem guten Drive hat der Schlägerkopf knapp 200 km/h. Dank seiner Elastizität beschleunigt der Ball beim Impact auf über 250 km/h. Die Schlägerkopfgeschwindigkeit reduziert sich dabei auf 140 km/h. Der Kontakt dauert nur 0,0005 Sekunden, das ist eine halbe tausendstel Sekunde. Dabei legen Schläger und Ball gemeinsam circa. 2,3 Zentimeter zurück. Die Hände bewegen sich im Treffmoment mit etwa 30 km/h in Richtung Ziel. Bei einem normalen Schlag mit dem Eisen 9 sind sie nur unwesentlich langsamer. Durch die Fliehkraft zieht der Schläger im Treffmoment mit einer Kraft an den Armen, die einem Gewicht von 40 kg entspricht, allerdings nur für eine so kurze Zeit, dass
der Spieler kaum etwas davon merkt.

Jetzt wird klar, warum der kategorische Imperativ des Golfschlages alle acht Faktoren enthält: Der Schlägerkopf muss im Treffmoment erstens in Richtung Ziel zeigen (Faktoren 1-3), sich zweitens auf der richtigen Ebene Richtung Ziel bewegen (Faktoren 4-7) und das drittens möglichst schnell (Faktor 8).


Zuletzt bearbeitet: 16.10.11 08:58 von Administrator


Grundbewegungen

Der Golfschwung besteht aus einer Reihe von Grundbewegungen, die so ausgeführt werden müssen, dass fünf Dinge gewährleistet sind:

1. Die Schlagfläche bleibt gerade.
2. Der Schlägerschaft behält seine Schräge bei.
3. Der Peitscheneffekt wird genutzt.
4. Der Körper bleibt in Balance.
5. Der Radius des linken Armes bleibt konstant.

Alle Spitzenspieler drehen bzw. schieben Ober- und Unterkörper, winkeln und beugen ihre Handgelenke, rotieren ihre Arme, heben sie beim Ausholen und senken sie im Abschwung. Kein Spieler kann auf diese Grundbewegungen verzichten, auch wenn jeder sie unterschiedlich kombiniert. Neben diesen Grundbewegungen kann man noch überflüssige Bewegungen in seinen Schwung einbauen. Wer sich zum Beispiel beim Ausholen aufrichtet und dann im Abschwung im gleichen Maße kleiner macht, dem können auch perfekte Schläge glücken, wobei die Wiederholbarkeit natürlich leidet. Ein weiterer Grund für das so verschiedene Erscheinungsbild der Tourspieler ist deren unterschiedliche Anatomie, Kraft und Beweglichkeit. Wer besonders lange Arme hat, extrem beweglich ist und eher wenig Schnellkraft besitzt, wird anders schlagen als ein Spieler mit kurzen Armen, wenig Flexibilität und hoher Schnellkraft.
Man sollte sich jedoch trotz dieser Individualismen nicht in Gleichgültigkeit verfallen, nach dem Motto: Da alle Tourspieler unterschiedliche Techniken haben, scheint die Technik keine große Rolle zu spielen. Der Hobbygolfer muss sich mehr um eine gute Technik bemühen als der Tourspieler, weil er weniger koordinatives Talent besitzt und es ihm erheblich schwerer fällt, Fehler auszugleichen.

1. Drehung und seitliche Bewegung
Die auslösende Bewegung beim Ausholen ist eine gemeinsame Drehung von Hüften und Schultern. Auch wenn es fast keinem Spieler bewusst ist, stößt man sich dazu mit dem linken Fuß gegen den Boden ab. Bei diesem One-Piece-
Takeaway drehen Hüften und Schultern zunächst synchron. Erst wenn der Schläger 20 bis 30 Grad überstrichen hat, drehen die Schultern weiter als die Hüften. Durch die Verwringung der Schultern gegenüber den Hüften um ca. 40 bis 50 Grad entsteht eine Vorspannung, deren Energie sich beim Abschwung entladen kann. Die gemeinsame Drehung von Ober- und Unterkörper bringt die Arme nach rechts. Die Reihenfolge der Bewegung lautet also: Beine, Hüften, Schultern, Arme, Handgelenke. Dabei wird die seitliche Bewegung vor der Drehung abgeschlossen. Die Hüfte verschiebt sich beim Ausholen ungefähr fünf Zentimeter nach rechts, noch bevor der Schläger 90 Grad überstrichen hat. Beim Abschwung ist die Reihenfolge genauso: seitliche Bewegung vor Drehung; Beine vor Hüften vor Schultern, Armen und Handgelenken.

2. Handgelenke winkeln und beugen
Durch die Handgelenke werden aus der Verbindung zwischen linkem Arm und Schläger zwei Hebel, vergleichbar mit dem Unterschied zwischen einem Baseballschläger und einem Nunchaku (zwei Holzstöcke, die mit einer Kette verbunden sind). Noch schneller wird eine Peitsche. Die hat gleichsam unendlich viele Gelenke und damit Hebel. Von vorne gesehen bildet sich beim Ausholen ein Winkel zwischen der Verlängerung des linken Armes und des Schlägers. Dieser Winkel nimmt im ersten und/oder zweiten Drittel des Abschwunges weiter zu und löst sich dann blitzartig im letzten Drittel auf, ungefähr dann, wenn sich der linke Arm 20 Grad vor der Senkrechten befindet. Nach dem Treffmoment geschieht das Winkeln jedoch nicht spiegelbildlich zum Ausholen. Im Durchschwung überstreicht der Schläger eine wesentlich größere Fläche.
Bei einer neutralen Handhaltung bilden die beiden Handrücken einen Winkel miteinander und liegen nicht parallel. Es ist deshalb unmöglich, beide Handgelenke nur radial zu winkeln. Wenn die linke Hand radial gewinkelt wird, muss die rechte sich auch dorsal beugen. Und genau das passiert beim Ausholen.

Bei einer neutralen Griffhaltung ist das linke Handgelenk zu Beginn des Schwunges 20-30 Grad dorsal gebeugt. Im Treffmoment sind die Hände bei einem Eisenschlag etwas weiter vor dem Ball und das würde die Schlagfläche ohne weitere Ausgleichsbewegungen öffnen. Diese Ausgleichsbewegungen, die das Schlägerblatt schließen, bestehen aus einem palmaren Beugen
der linken Hand und einer Supination des linken Unterarms.

3. Rotation der Arme
Damit der Schläger auf der richtigen Ebene schwingen kann, müssen die Arme rotiert werden. Die Rotation beginnt nach dem One-Piece-Takeaway (bei 30 Grad) gemeinsam mit dem Winkeln der Handgelenke. Ein alleiniges Winkeln ohne Armrotation würde den Schläger zu steil werden lassen und so bringt die Armrotation den Schläger wieder auf die Ebene. Ein zu starkes Rotieren der Arme im Verhältnis zum Winkeln der Handgelenke würde den Schläger zu flach machen. Ob die Arme im richtigen Maße rotiert wurden, sieht man also an der Stellung des Schaftes. Voraussetzung ist, dass die anderen Grundbewegungen im richtigen Maße ausgeführt wurden. Beim Abschwung verläuft die Rotation der Arme nicht spiegelbildlich, da der Winkel zwischen linkem Unterarm und der Verlängerung des Schlägerschaftes sich im Abschwung zunächst verstärkt und dann viel später auflöst als er sich beim Ausholen gebildet hat. Aber auch hier gilt: Wenn die anderen Grundbewegungen (Körperdrehung, Winkeln, Beugen und Senken) richtig ausgeführt wurden, kann man an der Schräge des Schlägers erkennen, ob die Armrotation stimmte. Der weitaus häufigste Fehler besteht in einem zu frühen Rotieren der Arme beim Wegnehmen, was den Schläger im höchsten Punkt meist zu steil werden lässt.

4. Arme heben und senken
Die Arme müssen beim Ausholen im richtigen Maße gehoben werden: Wenn man sich eine Schlägerhaube unter die rechte Achsel klemmen würde, fiele diese im letzten Drittel des Ausholens heraus. Verfolgt man dabei den Weg der Hände, sieht man, dass diese sich viel mehr nach oben als nach hinten bewegen. Das ist insofern nicht ganz einfach, als die Schultern sich nicht auf einer so steilen Ebene bewegen dürfen, das wäre sonst ein Kippen. Beim Abschwung werden die Arme analog zum Lösen beim Ausholen entsprechend nach unten gesenkt.

Nächster Abschnitt: Prinzipien




Wenn man eine komplexe Bewegung wie den Golfschwung erlernen will, kann unmöglich alle Details wie in einer Checkliste nacheinander abarbeiten. In den knapp anderthalb Sekunden des Golfschwunges wäre das Gehirn restlos überfordert. Selbst das Reduzieren auf die Grundbewegungen ist in der Praxis nicht ausreichend, denn es gölte jede der Bewegungen gleichzeitig zu überwachen und fortwährend zu prüfen, ob man zuviel oder zu wenig gedreht, geschoben, gehoben oder gesenkt, rotiert, gewinkelt und gebeugt hat.
Man muss also die essenziellen Dinge des Golfschlages herauszufinden, was wiederum bedeutet, großzügig über die unwichtigen Dinge hinwegzusehen. Täte man das nicht, begäbe man sich auf einen Weg der endlosen Kleinkorrekturen.

Was also ist das Wesentliche in der Golftechnik? Das leitet sich aus dem kategorischen Imperativ des Golfschlages ab: Wenn erstens die Schlagfläche im Treffmoment in Richtung Ziel zeigen, also gerade sein soll, dann ist es auch am besten, wenn man sie während des Schwunges nicht unnötig verdreht. Wenn sich zweitens der Schläger im Treffmoment auf seiner Ebene in die richtige Richtung bewegen soll, dann ist es sinnvoll, den Schläger auch während des Schwunges in dieser Schräge zu belassen. Und wenn es drittens gilt, im Treffmoment eine hohe Schlägerkopfgeschwindigkeit zu erreichen, dann sollte man ein Prinzip nutzen, welches das Ende einer Peitsche auf überschallgeschwindigkeit bringt und einen Golfschläger auf bis zu 200 km/h.

Die Prinzipien lauten also:
1. Die Schlagfläche sollte während des Schwunges immer gerade (square) sein.
2. Der Schläger sollte sich in der richtigen Ebene bewegen.
3. Die Teilbewegungen müssen so koordiniert werden, dass eine optimale Energieübertragung vom Rumpf auf die Arme und den Schläger stattfindet.

Wenn man einen Nagel in die Wand schlägt, tut man das Gleiche: Die Schlagfläche des Hammers zeigt nicht immer auf den Nagel, sondern öffnet und schließt sich gewissermaßen. Der Stiel des Hammers sollte aus Sicht dessen, der hämmert, immer in der gleichen Ebene bleiben. Und zwischen dem Unterarm und dem Hammerstiel bildet sich von der Seite gesehen ein Winkel, dessen Auflösung mit der Vorwärtsbewegung des Unterarms koordiniert werden muss. Der Golfschwung ist leider komplizierter: Das öffnen und Schließen der Schlagfläche wird nicht — wie beim Hämmern — nur durch ein Gelenk beeinflusst, sondern durch mehrere. Der Schläger schwingt auch nicht auf einer Ebene, sondern hebt und senkt sich parallel zu ihr. Und das Koordinieren beschränkt sich nicht auf Unterarm und Handgelenkbewegung; es ist vielmehr der ganze Körper daran beteiligt.
Es gibt eine weitere Analogie: Sowohl mit dem Hammer als auch mit dem Golfschläger kann man erfolgreich sein, selbst wenn man gegen die Prinzipien verstößt. Nur werden dann zusätzliche Bewegungen notwendig und der Bewegungsablauf wird schwieriger. Zeigt oder bewegt sich die Schlagfläche allerdings noch im Treffmoment in die falsche Richtung, geht der Nagel nicht in die Wand und fliegt der Ball nicht aufs Grün.

Nächster Abschnitt: Die Schlagfläche





Hallo Oliver,

ich finde es sehr gut, dass das Thema heißt "Geheimnisse des Golfspiels" - du aber die Basis und Grundbewegungen klärst.
Genau das ist für mich das Geheimnis und das Problem vieler Golfer. Sie suchen den "Magic Move" oder eben DAS Geheimnis, setzen sich aber nicht einmal mit den Grundbewegungen und Gedanken auseinander. Ein "Golfer" mit HCP 30 braucht kein Geheimnis suchen, er muss nur mal wissen wie der Schwung funktioniert, worauf er basiert und was einen guten Schwung auszeichnet.



Meiner Meinung nach ist das Geheimnis des Golfschwungs für mich schlicht, die Keule im obersten Punkt ruhig zu bekommen. Ich war da über Jahre beratungsresistent. Hat mich viel gekostet, aber egal. Jetzt macht’s dafür umso mehr Spaß!

Und dass Blades schwieriger zu spielen sind als normale Keulen, ist totaler Quatsch.


Zuletzt bearbeitet: 08.11.11 13:56 von Administrator


Was meinst du mit ruhig?
Wieso wird der Schläger im OT bei dir unruhig?
Wann und wie leitest du den Vorschwung ein?

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