Es gibt übrigens eine Studie, die gezeigt hat, dass es ein Mythos ist, dass es einem Flopper gelingt, den Schwerpunkt unter der Latte zu halten. Bei dieser Studie gelang das nur Thomas mit seinem Straddle.
Hallo Oliver
Diese Studie ist sehr interessant. Nur bei einer ausgeprägten Beweglichkeit der Wirbelsäule ist nämlich eine effektive Überstreckung während der Lattenüberquerung möglich. Und erst diese führt dann zu dem erwünschten Effekt: Den Körperschwerpunkt bis zu 15cm unter der Latte "durch zu mogeln". Normalen Menschen ist diese Fertigkeit nicht gegeben. Sie erzielen nach einer guten Technikerwerbsphase mit dem Strettle wesentlich bessere Ergebnisse. Darum verwundert es auch immer wieder, dass vor allem Zehnkämpfer sich mit dem Flop herumplagen, anstatt direkt am Anfang eine gute Strettleschulung zu durchlaufen. Es ist zwar nur ein Gedankenspiel. Aber meiner Einschätzung nach würden 50-70% der Spitzenathleten mit dieser Technik keine schlechteren und möglicherweise sogar bessere Ergebnisse erzielen.
Vielleicht lohnt sich dieser Gedankengang ja mal, zu Ende gedacht zu werden.
Gruß
Michael
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