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Thema: Anleitung für Video- und Fotoaufnahmen




In diesem Forum konnte jeder Golfer seinen Schwung veröffentlichen und erhielt kostenlos eine professionelle Analyse. Oft erhielt ich jedoch abenteurliche Aufnahmen und da gute Analysen gute Aufnahmen bedingen, findet sich hier eine Anleitung:

Es sollte mindestens ein Schlag mit Ball (nicht in ein Netz) von der Seite und einer von vorne aufgenommen werden. Bei der Aufnahme von der Seite ist die Kameraposition von großer Bedeutung: Die Kamera sollte — natürlich auf einem Stativ — so weit wie möglich vom Golfer entfernt aufgestellt werden. Die Grenze ist erst erreicht, wenn der optische Zoom nicht mehr ausreicht, den Golfer formatfüllend ins Bild zu stellen. Bei Kameras mit lediglich dreifachem optischen Zoom muss man eventuell auf 5 Meter an den Golfer heran. Andernfalls erhält man nur Landschaftsaufnahmen, in denen ein kleines Männchen oder Weibchen zuckt.
Steht die Kamera jedoch zu nah am Golfer, wie manchmal in engen Hüten, werden die Aufnahmen extrem verzerrt.

Wichtig ist nicht nur ein möglichst großer Abstand, sondern auch die richtige Höhe und Tiefe der Kamera. Ideal ist die Verlängerung des Schaftes in der 9-Uhr-Position.

Bei kleinen Auflösungen ist außerdem eine Nahaufnahme des linken Handgelenks und der Schlagfläche im höchsten Punkt hilfreich.

Bei der Aufnahme von vorne sollte man rechtwinklig zur Ziellinie stehen und sich genau vor die Mitte des Spielers stellen. Der Bildausschnitt kann so nah gewählt werden, dass der Schlägerkopf kurz vor dem höchsten Punkt aus dem Bild verschwindet.

Außerdem ist eine Nahaufnahme des Griffes hilfreich.

Die Verschlusszeit sollte auf 1/2000 s bis 1/1000 Sekunde begrenzt werden. Bei automatischen Kameras sollte das Sportprogramm gewählt werden (meist ein Golfer als Symbol). Damit das funktioniert, braucht man genügend Licht. Filmt man gegen die Sonne, wird der Golfer meist zu dunkel.

Ist die Verschlusszeit länger als 1/500 Sekunde sieht man den Schläger nur verschwommen.

Am besten sind Aufnahmen mit einem iPhone 6, weil das mit 240 Bildern/Sek. aufnimmt. Wenn Sie selbst keines haben, kennen Sie ja vielleicht jemanden, der eines besitzt. Es ist die Mühe wert, weil die Analyse einfach viel einfacher ist und genauer werden kann.

Ergänzt werden die Aufnahmen durch ausführliche Ballflugbeschreibungen:
  • Wie sehen die typischen Fehlschläge aus?
  • Wohin startet und dreht der Ball mit Wedges, Eisen und Hölzern?
  • Wohin zeigen die Divots und wie sehen die aus?
  • Mit welchem Teil des Schlägers wird der Ball oft getroffen?
  • Wie hoch und wie weit fliegen die Bälle?
Je mehr Informationen vorliegen, desto besser kann die Analyse werden.

PS: Mailen Sie die Schwünge dann an [schwuenge (ät) heuler (Punkt) de]. Damit die Dateien klein bleiben, bitte die Pre- und Postshot-Routine wegschneiden. Die 2 Sekunden des Schwunges von vorne und der Seite reichen. YouTube eignet sich nicht, weil da keine Einzelbildschaltung möglich ist. Ausnahme sind Aufnahmen mit 240 Bildern pro Sekunde (iPhone 6).


Zuletzt bearbeitet: 04.01.16 17:31 von Administrator
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