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Thema: Rehabilitierung des Wettbewerbs


Wie die aufmerksamen Leser dieses Blogums sicher mitbekommen haben, habe ich mich in ziemlich genau einem Jahr durch Bücher von Sprenger, Baader, Hoppe und Hayek vom ehemaligen Sozialisten (SPD) und Ökofaschisten (ÖDP) zum Voluntaristen entwickelt. Ich halte das inzwischen für die sozialste Art des Zusammenlebens und die Gedanken von Rosenberg und Kohn führen, wenn man sie konsequent fortführt, zum voluntaristischen Gesellschaftsmodell. Bis heute hatte ich aber Schwierigkeiten, meinen Argwohn zum Thema Wettbewerb (siehe meine Zusammenfassung: Staatsreligion Wettbewerb) mit den neuen Erkenntnissen zu vereinen.

Der Nobelpreisträger Friedrich Hayek hat das in seinem Zwei-Welten-Modell geschafft. In diesem Artikel (pdf) aus der NZZ wird erklärt, warum Verhaltensweisen, die in der kleinen Gruppe funktionieren, im Großen scheitern — und umgekehrt. Ein Satz von Sprenger, der dazu passt: »Zur Nächstenliebe sind wir fähig, Fernstenliebe überfordert uns.«
Zu den kleinen Einheiten, in denen Wettbewerb schädlich ist, gehören natürlich auch Unternehmen. Der Sprung in die zweite Welt findet dann statt, wenn Unternehmen auf dem Markt miteinander konkurrieren.

Gruß Oliver

PS: Hier ein weiterer Link zum Thema.


Zuletzt bearbeitet: 12.05.08 11:03 von Administrator
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