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Thema: Sozialismus


Der Sozialist ruiniert die Menschen, der Kapitalist den Planeten.

Reinen Kapitalismus hatten wir ja noch nie. Es gibt also nur verschiedene Abstufungen des Etatismus/Sozialismus. Für das Ruinieren des Planten ist die Allmendeklemme verantwortlich. In der reinen Marktwirtschaft gibt es keine öffentlichen Güter mehr. Jeder Quadratmeter Meer, Fluss oder Land und auch die Luft darüber gehört jemandem. Wenn mir etwas gehört, werde ich es gut behandeln und andere auf Schadenersatz verklagen, wenn sie meinen Boden, mein Wasser oder meine Luft verschmutzen.

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Wenn Du so argumentierst, dann hatten wir aber auch noch nie den reinen Sozialismus. Die Unterschiede zwischen den theoretisch realisierbaren oder in der Vergangenheit bereits realisierten Systemen sind jedenfalls graduell.

Es ist auch keine Lösung jeden Quadratmeter Planet an Privateigentümer zu verteilen. Vielmehr wäre das der sicherste Weg die übermäßige Ausbeutung natürlicher Ressourcen zu forcieren. Denn welches Interesse sollte ein Eigentümer daran haben der Nachwelt einen Wald zu hinterlassen, wenn er diesen zu Lebzeiten für einen netten Profit abholzen könnte?

Ulrich



Ulrich_Mayring_a:
Es ist auch keine Lösung jeden Quadratmeter Planet an Privateigentümer zu verteilen. Vielmehr wäre das der sicherste Weg die übermäßige Ausbeutung natürlicher Ressourcen zu forcieren.

Ganz im Gegenteil: Wenn ein Gebiet allen (also keinem) gehört, wird es rücksichtslos ausgebeutet — siehe die Weltmeere. Gehört mir ein Fluss oder ein Wald und lebe ich von dem Gewinn, werde ich dafür sorgen, dass er nicht verschmutzt oder nicht-regenerierbar abgeholzt wird. Am Ende meines Lebens will ich ihn meinen Kindern oder Enkeln vermachen.
Hattest du den Wikipedia-Artikel zur Allmende-Problem gelesen?



Für das Ruinieren des Planten ist die Allmendeklemme verantwortlich. In der reinen Marktwirtschaft gibt es keine öffentlichen Güter mehr. Jeder Quadratmeter Meer, Fluss oder Land und auch die Luft darüber gehört jemandem. Wenn mir etwas gehört, werde ich es gut behandeln und andere auf Schadenersatz verklagen, wenn sie meinen Boden, mein Wasser oder meine Luft verschmutzen.


Wen und wie verklage ich denn jemanden, wenn ich mein Maisfeld direkt neben einer frisch gebauten Autobahn stehen habe und es deutlich ist, dass meine Pflänzchen unter den Abgasen leiden?
Von wem wird jemand verklagt, der sich ein schönes Plätzchen im Pazifik gekauft hat und nun alle Lebeswesen aus dem Wasser fischt, die stets im Frühjahr genau durch seine Bucht in andere Gewässer schwimmen?
Oder würde man die Tiere auch zu Eigentum machen?

Und noch eine Frage, da wir gerade Kartelle in Sowi in der Schule durchnehmen - wie werden Kartelle in einer freien Marktwirtschaft reguliert und wieso funktioniert das nicht ohne Kartellamt in Deutschland?

Ist es einfach so in der freien Marktwirtschaft?!: Es bildet sich ein Preiskartell und treibt die Preise gleichmäßig nach oben bis ein NeuUnternehmer merkt, dass er bei geringen Preisen auch schon Profit macht und damit das Kartell oder Monopol auschaltet?

Wieso geht das nicht in einer sozialen Marktwirtschaft?



G_Dittberner_a:
Wen und wie verklage ich denn jemanden, wenn ich mein Maisfeld direkt neben einer frisch gebauten Autobahn stehen habe und es deutlich ist, dass meine Pflänzchen unter den Abgasen leiden?

Du verlangst Entschädigung von deiner Versicherung. Die verklagt dann wiederum den Autobahnbesitzer auf Entschädigung. Die genaue Funktionsweise von Versicherungsgesellschaften und privaten Schlichtern in einer freien Gesellschaft erkläre ich auf meiner Voluntaristen-Seite. Aber dazu gibt es natürlich auch ganze Bücher. Die Frage, dort lautet:

Wie würden in einer staatslosen Gesellschaft Konflikte gelöst? Wie sähe das Rechtssystem aus und gäbe es ohne Polizei nicht Chaos und Bürgerkrieg?

G_Dittberner_a:
Von wem wird jemand verklagt, der sich ein schönes Plätzchen im Pazifik gekauft hat und nun alle Lebeswesen aus dem Wasser fischt, die stets im Frühjahr genau durch seine Bucht in andere Gewässer schwimmen?

Die Meere sind derzeit extrem überfischt, eben weil sie niemandem gehören. Es herrscht das klassische Allmende-Problem. Schlechter kann es also nicht werden. Um nicht missverstanden zu werden: In einer freien Gesellschaft gibt es auch Probleme, und nicht alle können zufriedenstellend gelöst werden. Es wird immer noch Morde geben, Verbrechen, Ungerechtigkeiten. Der Voluntarist ist jedoch der Meinung, dass wenn es in einer freien Gesellschaft ohne Gewaltmonopolisten (Staat) unter dem Strich weniger Morde, Verbrechen, Ungerechtigkeiten etc. gibt, dass dieses System dann die Mühe der Umstellung wert wäre.
Jeder, der sich eine Parzelle Meer kauft, hat prinzipiell das Recht, es einzuzäunen. Alle Fische, die sich zum Kaufzeitpunkt in der Parzelle befinden, erwirbt er mit, falls es nicht anders vereinbart wird. Parzellen mit hohem Fischwert oder sonstigem Wert werden natürlich teurer sein. Wenn der Besitzer nun feststellt, dass seine Fische alle stürben, wenn er sie nicht zu gewissen Jahreszeiten ziehen lässt, dann wird er mit den anderen Parzellenbesitzern in Verhandlungen treten. Manchen wird er Durchschwimmrechte abkaufen, natürlich mit der Versicherung, dass seine Fische nicht abgefischt werden. Vielleicht wird er seine ziehenden Fische auch einfach verkaufen, wenn sie ihr Revier wechseln und wieder kaufen, wenn sie zurück kommen.
Für viele Probleme werden sich in einer freien Gesellschaft Lösungen finden, die wir uns jetzt noch gar nicht vorstellen können.

G_Dittberner_a:
Und noch eine Frage, da wir gerade Kartelle in Sowi in der Schule durchnehmen - wie werden Kartelle in einer freien Marktwirtschaft reguliert und wieso funktioniert das nicht ohne Kartellamt in Deutschland?

Auch auf diese Frage gehe ich in der Antwortensammlung auf meiner Seite ein:

Wer schützt uns davor, dass die größte Versicherung mit ihrer schlagkräftigen Einsatztruppe nicht irgendwann über ein Monopol verfügt und die schöne freie Gesellschaft unterjocht?
Das ist eigentlich eine treffende Beschreibung des jetzigen Zustandes. Zugegeben, wir dürfen alle paar Jahre mit darüber abstimmen, wer uns unterjocht, aber keiner würde bestreiten, dass der Staat ein Gewaltmonopol besitzt. Es ist daher etwas verwunderlich, wenn alle Welt aus Angst vor Monopolen auf einem freien Markt nach einem Zwangsmonopol in der Hand einer Regierung ruft. Wenn man die Menge des Unrechts, das weltweit verübt wird, genauer analysiert, dann fallen die privaten Verbrechen gegen die der Regierungen geradezu lächerlich aus. Im 20. Jahrhundert wurden 262.000.000 Menschen Opfer von Verbrechen, die im Namen von Regierungen begangen wurden. Mehr als eine Viertelmilliarde — das ist eine Menschenkette, die zehnmal um die Erde reicht.
Tatsächlich bilden sich auf dem freien Markt keine Monopole. Ab einer gewissen Größe werden Firmen nämlich ineffizient, weil sie zu unübersichtlich werden und nicht mehr zu führen sind. In unserem jetzigen Wirtschaftssystem können Firmen lediglich deshalb so groß werden, weil sie politischen Einfluss gewinnen und dann vom Staat Förderungen, Vorteile und Schutz erhalten. Mittelständische und kleine Firmen werden im Gegensatz dazu erheblich benachteiligt.




Vorsitzender der Polizeigewerkschaft jetzt auch für die SED-Nachfolgepartei:
http://opponent.de/index.php?entry=entry081104-033332



Weltwirtschaftskrise: Der schnelle Durchmarsch zum Sozialismus

Es scheint so, als ob eine Mehrheit der Bürger sich nun nach einem kuscheligen „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ sehnt. Stalin, Lenin und Mao und deren Handlanger hatten zwar irgendetwas falsch gemacht und die Idee des Sozialismus nicht richtig verstanden und deswegen nicht ganz korrekt umgesetzt. Doch jetzt ist die Chance da: Die weisen Staaten verbieten Arbeitslosigkeit und Profitgier, nehmen die Weltwirtschaft und das Weltklima in die Hand und verwirklichen die goldene Mitte zwischen Kapitalismus und Kommunismus.

Ganzen Artikel lesen …



Werbeplakat:




Zuletzt bearbeitet: 05.01.09 11:20 von Administrator


Nimm die rote Pille:



http://de.youtube.com/watch?v=P772Eb63qIY



Ich beklage schon lange, dass der Sozialismus sich nur um die schnöden materiellen Bedürfnisse der Menschen sorgt. Es gibt doch noch mehr als materielle Sicherheit. Titanic hat den richtigen Riecher.


via opponent.de


Zuletzt bearbeitet: 27.11.08 12:40 von Administrator


Heute ist Thanksgiving, Erntedankfest in den USA. Die FTD titelt:

> Das Horror-Thanksgiving

In der Wikipedia steht:

In den Vereinigten Staaten ist Thanksgiving ein staatlicher Feiertag, der am vierten Donnerstag im November begangen wird. Um ihr Wochenende zu verlängern, nehmen die Arbeitnehmer gern auch am Freitag frei. Das Fest zitiert Elemente aus dem Pionierleben der Pilgerväter und trägt somit einen gewissen nationalen Charakter. Thanksgiving ist in den Vereinigten Staaten auch das wichtigste Familienfest im Jahreskreis. In seinem Mittelpunkt steht ein großes Abendessen, zu dem sich alle Generationen einer Familie versammeln, um Dank zu sagen. Da die Familien oftmals über alle Landesteile verstreut leben, kommt es auf den Flughäfen und Straßen des Landes rund um das Fest zu einem weitaus größeren Verkehrsaufkommen, als zu irgendeiner anderen Jahreszeit.

Ist euch was aufgefallen? Die FTD schreibt aus der Wikipedia ab und macht sich nicht mal die Mühe, die Worte etwas umzustellen.

FTD:
Thanksgiving ist die amerikanische Form des Erntedankfests. Es ist ein Feiertag, der am vierten Donnerstag im November begangen wird - und der wichtigste Festtag für die Familie ist. In seinem Mittelpunkt steht ein großes Abendessen, zu dem sich alle Generationen einer Familie versammeln. Da die Familien oftmals über alle Landesteile verstreut leben, kommt es auf den Flughäfen und Straßen des Landes rund um das Fest zu einem weitaus größeren Verkehrsaufkommen, als zu irgendeiner anderen Jahreszeit.

Aber deshalb habe ich gar nicht angefangen, diesen Beitrag zu schreiben. Ich wollte euch dieses Video zeigen (via Bayern für Ron Paul):


So schließt sich der Kreis: Das heutige Horror-Thanksgiving hat die gleichen Ursachen wie die Probleme der Pilgerväter: Sozialismus.



Sozialistische Staatsmedizin:



via Dominik Hennig





http://de.youtube.com/watch?v=-p3Rk-aMdBI


Zuletzt bearbeitet: 07.02.09 08:30 von Administrator


Zwei neue Bücher:



http://www.youtube.com/watch?v=zXxNRNOjCM8



Gisele Bundchen, Johnny Depp und Benicio Del Toro lieben ihn: Che Guevara. Reason TV hat einen Beitrag dazu gedreht:

http://www.reason.tv/video/show/622.html

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>Perfekte Rundenanalysen von Jörg Sobetzki