Seiten: 1 2 3 4 ... Ende Zurück zur Übersicht
Autor
Thema: Europa


Hallo Sven!

Danke für deinen Beitrag.

Sven_Henig_j:
Mitleid mit Oettinger? Süß, Oliver. Aber spar Dir Dein Mitleid bitte auf - oder ich habe hier Deine Ironie übersehen?
[…]
Und angesichts dieses Verhaltens empfinde ich kein Mitleid, es nervt mich einfach zutiefst.

Nein, es war keine Ironie. Manchmal gelingt es mir, meine Wut zu transformieren. In wenigen lichten Momenten scheinen sich die unzähligen Rosenberg-Seminare auszuzahlen.
  • Zunächst geht es mir genau wie dir: Ich bin genervt und könnte den Typen zum Mond schießen. Doch dann geht es manchmal weiter:
  • Identifizieren des Gefühles Wut. Ich bin nicht mehr meine Wut, ich beobachte sie.
  • Hinter der Wut steckt immer ein Denken nach dem Motto: »Der andere macht etwas falsch. Der sollte dies oder jenes tun.« Wenn ich es schaffe, die Angst hinter meiner zu spüren, bin ich wieder ein Stück weiter.
  • Jetzt kann ich meine unerfüllten Bedürfnisse identifizieren: Toleranz, Autonomie, Sicherheit, Harmonie.
  • Diese Klarheit ermöglicht es mir, mich in den anderen hineinzuversetzen. Welche Bedürfnisse hat er? Oettinger will auch nur geliebt werden. Und wenn ihn die Leute als Politiker lieben, dann bedeutete das für ihn auch Sicherheit.
  • Mit seinen Bedürfnissen ist also alles in Ordnung. Lediglich seine Strategie ist insofern problematisch, als dass meine Bedürfnisse dabei unberücksichtigt bleiben.
Ich glaube man kann sich gut vorstellen, dass eine Konfliktlösung mit dieser Einstellung einfacher ist als mit meiner anderen Haltung, die da lautet »der andere spinnt«.
Jetzt treffe ich ja wahrscheinlich nicht auf Oettinger und der liest ja auch nur selten im Golfforum mit. Es geht also eher ums Publikum. Je mehr Leute ich gewaltfrei davon überzeuge, dass es Alternativen zur Gewalt gibt, desto größer die Chance, dass meine Bedürfnisse irgendwann befriedigt werden. Aber wie überzeugt man die Menschen am besten?

In 99,9 % der libertären Blogs versuchen es die Autoren mit Zynik, Sarkasmus, Polemik, Iroie und Lächerlichmachen. Ich habe dafür größtes Verständnis und mache das ja auch oft noch. Aber gerade hier im Golfforum oder im Spicy kann man gut sehen, was der Effekt ist:
Es gibt einen Troll, der augenscheinlich Unsinn schreibt und stänkert. Jetzt meldet sich ein intelligenter und reifer Leser zu Wort, nutzt aber Polemik. Es kommt zu einem Streit. Der Ton wird immer rauer. Und am Ende sehen die unbeteiligten Leser nur noch zwei Menschen, die sich streiten und alle leiden unter der Disharmonie. Wenn man glaubt, inhaltlich überlegen zu sein, reicht das nicht. Man muss auch didaktisch weiter sein. Verbale Gewalt ist eben auch Gewalt.

Klingt dir das jetzt alles zu sehr nach Kiwitee und Räucherstäbchen?

Liebe Grüße nach Hamburg
Oliver

Werbung



http://de.youtube.com/watch?v=nG6_aqK_-PM



Warum die Politiker Brüssel nicht lieben …

> Artikel in der Financial Times

… weil es einen Vorgeschmack gibt, wie der Staat seinem eigentlichen Zweck (der Sicherung der Sicherheit) nachkommt, wenn das Geld für Unsinn verprasst wurde.

Und wenn sie dann in ihren sicheren Büros sitzen, können sie weiter mit bürokratischem Unsinn unser Geld verprassen:
http://www.ftd.de/politik/europa/:agenda-alptraum-eu-vertrag/50085341.html



Zuletzt bearbeitet: 12.03.10 21:42 von Administrator


> Nigel Farage hat Gott sei Dank einen Flugzeugabsturz überlebt



> EU leistet sich ständig zusätzliche Agenturen



> Kommen bald EU-Steuern?







Welt: Welche Richter haben das letzte Wort in Europa?



EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hat im Europaparlament seine erste »Rede zur Lage der Nation« gehalten. Ich verstehe ihn ähnlich gut wie Öttinger, wenn der Englisch redet. Barroso meint, die Finanzierung des EU-Haushalts müsse durch eigene Einnahmen, also eine Europasteuer gesichert werden.

Herrlich mal wieder: Nigel Farage. Man könnte fast vergessen, dass er selbst Politiker ist.




Zuletzt bearbeitet: 07.09.10 19:43 von Administrator


Na wenn das kann Grund ist, warum Politiker die EU lieben:
> Gehälter der EU-Politiker



Wieder einmal ein sensationelles Interview mit Nigel Farage. Er ist ein derartig begnadeter Redner, dass man es gut verschmerzen kann, dass der deutsche Interviewer über das Englisch-Niveau der siebten Klasse nicht hinausgekommen zu sein scheint. Die Untertitel sind neunte Klasse und enthalten auch ein paar lustige Schnitzer. Gleichwohl: ein Hochgenuss; und ich bin dem Interviewer sehr dankbar für seine Arbeut.




Zuletzt bearbeitet: 29.09.10 21:22 von Administrator


Schachtschneider u.a. zur Todesstrafe seit dem Lissabon-Vertrag:





Die ersten 1 1/2 Minuten betreffen Europa-Beamte:





>Umgekehrte Demokratie

Eine schöne Mischung aus Pest und Cholera (Demokratie und Monarchie).





Direktlink: http://de.youtube.com/watch?v=rKoEm1uWY7s

Werbung
Seiten: 1 2 3 4 ... Ende Zurück zur Übersicht


>Perfekte Rundenanalysen von Jörg Sobetzki