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Thema: Wirtschaft


Die Geldmenge (M3) wird in den USA seit März nicht mehr veröffentlicht, aber sie lässt sich trotzdem ziemlich genau berechnen. Das Ergebnis: Dollar- und Euromenge wachsen hübsch exponentiell weiter, der Dollar sogar erstmals seit Jahren wieder zweistellig (10 Prozent).



Quelle: > Goldseiten.de

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Der Satz des Monats:

Dirk Maxeiner:
Erst wenn alle Geld vom Staat bekommen, werden sie merken, dass man es niemandem mehr aus der Tasche ziehen kann.

Anmerkung:
»Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werden die Menschen feststellen, dass man Geld nicht essen kann«. Dieser Satz wird fälschlicherweise dem Häuptling Seattle (1786-1866) zugeschrieben. In Wirklichkeit stammt dieser Satz aus einer Prophezeiung des kanadischen Stammes der Cree.



Unglaublich: Wer ab 2007 sicher gehen möchte, dass er seine Steuererklärung richtig macht und deshalb beim Finanzamt nachfragt, muss demnächst dafür zahlen. Die Begründung der Regierung: Die neuen Regeln seien so kompliziert, dass es mehr Anfragen geben wird.

B.L.O.G (bissige Liberale ohne Gnade) schreibt dazu:

Die Deutschen befinden sich auf der Suche nach der “sozialen Gerechtigkeit”.
Anders lässt sich die strukturelle Mehrheit nicht erklären, der sich sozialistische und sozialdemokratische Parteien (schwarze wie rote wie grüne) bei Wahlen sicher sein können. Gerechtigkeit durch Umverteilung anzustreben ist aber ein Unterfangen, das nie zum Ziel führen kann.
Immer wird es eine Lobbygruppe geben, die sich ungerecht behandelt fühlt. Immer wird es eine neue Abgabe oder Steuer geben, mit der diese “Ungerechtigkeit” behoben werden soll. Immer wird es “Besserverdienende” geben, gegen die Neidreflexe in Stellung gebracht werden können.

Die logische, wenn auch selten von den “Sozialgerechten” anerkannte Folge, ist die verstärkte, krebsartige Wucherung der Bürokratie. Jede “sozial gerechte” Regel muss überwacht werden. Sie hat immer Folgen, die man vorher nicht bedacht hat (”ce qu’on ne voit pas“) und die mit weiteren Regeln beantwortet werden müssen. Alles wird immer komplizierter, undurchschaubarer, intransparenter.

Und das ist natürlich nicht nur ein Problem für uns, die Bürger. Sondern es ist auch eines für unsere kleinen Bürokraten in ihren Amtsstuben. Denn sie wollen (meistens jedenfalls) natürlich nicht willkürlich entscheiden sondern sich an die Regeln halten. An Regeln, die immer komplizierter werden, an Regeln, die des Deutschen Suche nach der “sozialen Gerechtigkeit” erst erschaffen haben.

> Quelle




Horst Köhler:
So haben alle jahrzehntelang fleißig mitgemacht, obwohl eigentlich jeder hätte wissen können, was Niklas Luhmann einmal so formuliert hat: “Alles in allem gleicht der Wohlfahrtsstaat dem Versuch, die Kühe aufzublasen, um mehr Milch zu bekommen.” Diese Illusion mochte verständlich sein, solange es Jahr um Jahr mehr zu verteilen gab und solange noch nicht Milliarden von Menschen in Osteuropa und Asien mit Fleiß und Ideen um ihren Anteil am weltweiten Wohlstand konkurrieren durften. Aber inzwischen ist es endgültig selbstzerstörerisch, immer weiter den Blasebalg zu bedienen.

> Quelle



Bob Chapman vom »International Forecaster«, der bei der M3-Berechnung auf die gleichen Zahlen kommt wie Jürgen Müller oben in dem Artikel von Goldseiten.de, hat eine interessante Prognose:

"The Fed is in a very tough spot here," Chapman wrote, "If they raise rates, the real estate market will collapse, and if they lower rates, the dollar will collapse."

"People in the U.S. are going to be hit hard," Chapman warned. "In the severe recession we are entering now, Bush will argue that we have to form a North American Union to compete with the Euro."

"Creating the amero," Chapman explained, "will be presented to the American public as the administration's solution for dollar recovery. In the process of creating the amero, the Bush administration just abandons the dollar."

Quelle: http://www.worldnetdaily.com/news/article.asp?ARTICLE_ID=53350



Das amerikanische Haushaltsdefizit wäre 81 Prozent höher, wenn die gleichen Regeln der Buchführung gälten wie in der Wirtschaft:
http://www.mercurynews.com/mld/mercurynews/business/financial_markets/16250846.htm



Ich bleibe bearish und folge den Empfehlungen von Claus Vogt entgegen den Einschätzungen der Masse und der meisten Fondsmanager.


Kurs-10-Jahresdurchschnittsgewinn-Verhältnis amerikanischer Aktien
1880 bis 2006

http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=3681



Und auch das wird die Masse nicht argwöhnisch machen: Jetzt ist das Metall der Münzen schon mehr wert als das was die darauf eingeprägte Zahl ausweist.
http://www.suntimes.com/news/nation/172582,CST-NWS-mint14.article



Monsterwellen (roque waves) gibt es tatsächlich. Jim Puplava beschreibt ausführlich wie wir uns das in der Finanzwelt vorzustellen haben:

[…]In the end the piper must be paid. Central banks cannot avoid the inevitable crisis forever. Sooner or later the rogue wave will arrive triggered by either of three likely scenarios:

1. The rate at which credit expansion accelerates either slows down or stops due to bankers' fears of taking on more debt due to experienced by rising defaults in their loan portfolios. (Think S&L crisis, 1991.)

2. Credit expansion grows at a rate that does not accelerate fast enough to prevent the effects of economic reversion.

3. Investors and consumers wake up to the fact that they have been fooled. They begin to realize that inflation rates are rising as they personally experience inflation. The inevitable flight to real assets commences as it did in the 1970s. This creates accelerating money velocity causing the prices of goods and services to escalate, which eventually leads to a collapse of the currency.

The third scenario is where I believe we evenutally are heading. It could take three to four years, maybe longer if we get lucky. For now all stops will be pulled out to postpone the crisis. The Fed knows it needs to bring rates down, but that is difficult under present circumstances. Unlike 2001, commodity prices are no longer tame. In 2001— when gold was selling at $250 an ounce and oil was under $20 a barrel — the Fed had more leeway in lowering rates. The only visible inflation at that time was in equities, especially tech stocks. So the Fed could ease aggressively as it did in the recession of 1991.
Fast forward to today and the signs of monetary inflation can be seen everywhere from asset bubbles to the prices of goods and services. Monetary inflation has been so pervasive that it can no longer be so easily hidden. Lowering rates today—even as monetary expansion continues—will take a lot more finesse. Today the Fed needs a deflation scare or a reason to lower rates, like a financial crisis. Back in 2003 we got the deflation scare brought on by a change in how the CPI was measured. Owners-equivalent rent was used in place of rising home prices and used car prices were substituted for new car prices. [See The Core Rate.] The effect of these substitutions was to lower the CPI from over 3% to 1.6%. Rates came down precipitously with the 10-year note falling to 3.5%. Something similar will have to be manufactured next year for rates to come down. You could get a deflation scare with falling real estate prices, a slowing economy, and lower manufactured goods prices as excess inventories are worked off, and a gradual or sharp drop off in consumer demand.

Even more likely could be a combination of the above, coupled with a financial incident caused by a major bankruptcy in a high-profile company or a wave of bankruptcies in the subprime lending market. This could also trigger a chain reaction in the derivatives markets with credit default swaps. If these events were to unfold, the Bernanke Fed would lower rates and flood the financial system with an ocean of money faster than you could blink your eye. […]

> Quelle






Hans Hoppe sagt das ja schon lange — hier nun auch die gleiche Meinung von Ralph Raico:
http://freiheitundzivilisation.blogspot.com/2006/12/das-europische-wunder-eine-folge-von.html



Paul Van Eedens Newsletter lese ich regelmäßig. Der gestrige beschäftigt sich mit dem Geldmengenwachstum:
http://www.paulvaneeden.com/pebble.asp?relid=635



Und hier noch mehr vom gleichen Autor zum gleichen Thema:
http://www.paulvaneeden.com/pebble.asp?relid=641



Jason Hommels Silverstockreport beobachte ich schon lange. Jetzt hat er sein erstes Video veröffentlicht:
http://www.youtube.com/watch?v=riNmCWHbsrA



Ich glaube, es es ist nicht besonders abwegig zu behaupten, dass weniger Leute sterben müssten, wenn die Menschen das Thema Inflation begriffen. Hier eine Seite aus dem US-Repräsentanten-Haus, die das erklärt:
http://www.house.gov/paul/tst/tst2007/tst012907.htm



Ui, ui, ui. Die Umfrage aus der Welt am Sonntag zeigt nicht unbedingt, dass mein Vertrauen in den Markt eine Meinung ist, die die Masse teilt:

http://www.infratest-dimap.de/?id=229&aid=52#ua

Allein die Formulierung »reine Marktwirtschaft wie in den USA« lässt mich schon schaudern. 40 Prozent Staatsquote halten die Fragesteller also für eine reine Marktwirtschaft.

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>Perfekte Rundenanalysen von Jörg Sobetzki