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Thema: Wirtschaft


Heute morgen erschienen:

> Rhetoric, Reality, and the Recession

Beschreibt am Beispiel George Dabbeljus meinen Punkt von gestern (we are all Keynesians now).

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Keine schlechte Theorie:
http://bavaria-for-ron-paul.blogspot.com/2011/11/pakt-zwischen-mario-draghi-und.html



Not so fair trade: > Anarchokapitalistische Kritik am fairen Handel



Molyneux liest und kommentiert den Artikel eines US-Keynesianisten, der meint, dass Deutschland verantwortlich sei, wenn jetzt bald die große Katastrophe hereinbricht. Sehr amüsant:





Endlich mal was Aufmunterndes in diesem Faden:
> Handel demonstriert mit Ladenschließungen gegen Kommerzialisierung von Weihnachten



Kenneth Rogoff zur Zukunft des Kapitalismus,
aus der FTD.



Hans-Werner Sinn steht sicher nicht in dem Verdacht, einer anarcho-kapitalistischen Sekte mit lauter Verschwörungstheoretikern anzugehören:





Ich habe auf einer Tagung die ganze Vorlesung von Prof. Sinn über zwei Stunden gehört. Verschwörungstheorien kommen darin nicht vor - wie auch nicht in diesem Zusammenschnitt. Wo war denn da Deine Assoziation? Das ist eine Analyse recht allgemeiner volkswirtschaftlicher Indikatoren.
Seine Schlussfolgerungen umschließen keine der vielen in diesem Forum an die Wand gemalten Schreckensbilder und Prof. Sinn gibt auch keine konkreten Prognosen für die Zukunft ab - außer, dass die "Euro-Rettung", so wie sie jetzt vorangetrieben wird, zu milliardenschweren tatsächlichen Kosten für den deutschen Fiskus und die Bundesbank führen wird.



Ich fand es für jemanden, der in einem staatlichen Institut arbeitet extrem regierungskritisch. Er sagt ja prinzipiell, dass unsere Regierung unser Geld ohne Sinn und Verstand aus dem Fenster schmeißt und an anderer Stelle sagt er auch, dass der Euro ein Fehler war.



Prof. Sinn hat das ces-ifo so weit nach vorne gebracht, dass er sich diese kritische Haltung erlauben kann. Das ist in der Tat positiv. Ansonsten habe ich ihn so verstanden, dass er die Vereinigung von Weichwährungs- und Hartwährungsländern als ökonomisch nicht sinvoll betrachtet, aber die politische Entscheidung respektiert. Ein Mechansimus zur Zügelung von Verschuldung und zum Ausgleich der Leistungsbilanzen hätte beim Start des Euro implementiert werden müssen. Jetzt plädiert er für ein vorübergehendes Verlassen des Euro durch Griechenland oder für eine neue Ordnung, die Teilinsolvenzen ermöglicht. Griechenland könnte z.B. nur auf Bonds mit kurzen Laufzeiten zunächst keine Zinsen mehr Zahlen und die Zeit für eine innere Abwertung nutzen.

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>Perfekte Rundenanalysen von Jörg Sobetzki