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Thema: Facebook ist Stasi auf freiwilliger Basis




Direktlink: http://de.youtube.com/watch?v=v5cZaaRzwGk

Und hier noch etwas Ernsthaftes zum Thema:



Direktlink: http://de.youtube.com/watch?v=LxWahcXfwCg


Zuletzt bearbeitet: 02.01.10 19:43 von Administrator
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Wenn Facebook Stasi auf freiwilliger Basis ist, dann ist Zuckermann der Mielke von Facebook. Hier eine Dokumentation, die sicher erhellender ist als »Social Network«.









> Die Autorin von »Alone together« bei Stephen Colbert (sehr lustig)
> Mehr zum Thema im Guardian





Komischerweise macht es mir gar nicht so viel Angst, wenn eine Firma meine Daten hat. Ja, ich bekomme unerwünschte Werbung, aber die kann ich abbestellen. Was mir jedoch Angst macht, ist wenn der Staat alles über mich weiß. Dessen unerwünschte Einladungen kann man leider nicht abbestellen. Und weil es für den Staat keine Grenzen gibt, kann er dummerweise den Firmen auch alles abnehmen, also auch meine Daten. Da bekomme ich dann doch Angst. Und deshalb habe ich mich immer noch erfolgreich gegen das Verlangen gewehrt, bei Facebook dabei zu sein. Mal sehen, wie lange ich noch durchhalte.

Ich stelle mir gerade vor, der Staat konfisziert irgendwann alles bei Fulltilt und findet heraus, dass ich am Button bei Rush eine Steel-Quote von 70% habe. Dann kann ich doch einpacken.



»I may have to unfriend my firstborn«

Wenn ich die 10 schlausten Menschen auflisten sollte, die ich kenne (also von denen ich mehr als 50 Seiten gelesen habe), dann wäre David Friedman sicher dabei. Er hat auch so seine Probleme mit Facebook. Nicht mit der Datensicherheit, sondern mit der Bedienung:

David Friedman:
I recently gave in and set up a FaceBook page, mostly in the hope of getting more visibility for both my recent self-publishing projects and the considerable amount of my stuff that's freely available to be downloaded or read online—more or less a web page equivalent, but more visible. I'm coming to suspect that it's a tool poorly adapted to that purpose, but I haven't really figured out how it works well enough to be sure.

The first shock was when I "friended" my son Patri and suddenly my page was flooded with his conversations. Some of them are of mild interest to me, but I see no reason to expect other people to want to read them on my page instead of on his and I haven't figured out how to keep them from appearing, or if I can, or even if I can limit the volume of other people's stuff that automatically shows up on my page. I'm pretty much not accepting friend requests until I have a clearer idea how the system works, so don't be offended if I ignore yours. As I commented to someone elsewhere online, I may have to unfriend my firstborn.

> Quelle



Google+ vs Facebook

Ich lese am Tag schon so viele E-Mails und Netzinhalte-Abos (RSS-Feeds), dass ich zusammen mit einem Facebook-Konto wahrscheinlich zu nichts anderem mehr käme. Deshalb habe ich keines. Ich kann auch damit leben, dass ich nicht sofort eine Nachricht aufs Telefon bekomme, wenn einer von meinen »Friends«, die bei der Masse in der Regel nur flüchtige Bekannte sind, mitteilt, dass er gerade seinen Mallorca-Urlaub gebucht hat.
Google+ bringt mich jetzt in ein Dilemma: Ich habe bis jetzt noch jedes Google-Produkt ausprobiert, und meist haben sie mein Leben bereichert. In jedem Fall können wir uns über den neuen Wettbewerb freuen, wie dieser Artikel im Freeman gut erklärt:

Google’s innovation will produce one of four outcomes: 1) So many people think “circles” are valuable that they jump to Google +, leaving Facebook to become the next MySpace, consigned to the back corner of the Internet; 2) most people don’t find that “circles” or other innovations add sufficient value, so Google+ becomes the next Google Wave and dies a quiet death; 3) Facebook realizes the value added by “circles” and introduces something similar (note Facebook’s partnership with Skype, a preemptive strike against the video chat capabilities of Google+); 4) some people prefer “circles” and others prefer Facebook so the two coexist like the Coke and Pepsi of the 21st century. The important point is that no matter which outcome emerges, most people will get what they want.

> Weiterlesen im Freeman

Ergänzung: Inzwischen habe ich eine Google-Plus-Seite: http://gplus.to/oliverheuler


Zuletzt bearbeitet: 08.11.11 17:09 von Administrator


> Google+ ist Facebook für Erwachsene.

Ich überlege derzeit ernsthaft, meine Twitter-Abonnenten und die meines Forumsbriefes auf Google+ zu verweisen und fortan neben diesem Forum nur noch da zu veröffentlichen.



Als Rookie in diesem Forum kann ich nur empfehlen, den Facebook-Account, sofern er nicht unbedingt zum Überleben im ach so schrecklichen Groß- und Kleinstadtgestrüpp notwendig erscheint, schlicht und ergreifend zu deaktivieren. Ja, ich weiß: Jedem der über 45jährigen erscheint natürlich die verschmitzte Eagles-Zeile sofort auf der Bedenkenträger-Stirne "You can checkout any time you like, but you can never leave!" (cf. "Hotel California") - claro, das wird auch für alle Facebooker gelten - aber es hilft doch ungemein, nicht andauernd von sog. "Freunden" belästigt zu werden. Ich muß auch nicht wissen, wie andere freizeiten, "meeten", welche chicks wo wie waren und welche interjektive Interaktionen als kommunikative Laute zu irgendwelchen mediocren Musiken o.ä. umhergegrunzt werden. Aber vielleicht bin ich über die schleichende und freiwillige Orwellisierung einfach nur angefressen und wirke deshalb wie aus der Zeit gefallen. Und ja, google+ ist, auf diesem Hintergrund, vielleicht wirklich noch einen -letzten- Versuch wert, auf angenehmere und ersprießlichere Art unter tatsächlichen "Bekannten" zu kommunizieren.

So long,
Fred



Ich stimme Ars Libertatis da voll zu:
> Die Demokratisierung der Überwachung

Edit: Noch ein Beitrag.
>Facebook beobachtet dich



Zuletzt bearbeitet: 17.12.11 22:44 von Administrator






"Und wer schützt uns ?"

Was ein Satz....als wären wir Lemminge die dazu gezwungen werden bei Facebook über alles mögliche zu schreiben und 100 Bilder hochzuladen.
Eigentlich weiß doch jeder dass da seine Daten gespeichert und gegebenenfalls verkauft werden gabs doch auch vor Facebook schon.
Wenn morgen nur noch 10% auf Facebook aktiv sind weil es ihnen nicht gefällt dass so viel gespeichert wird dann wird sich Facebook auch Gedanken machen müssen wie das Konzept in Zukunft ausschaut.
Es ist nur so, wenn das letzte Video hier bei jedem Facebook Nutzer gestartet wird bevor man sich einloggen kann, dann hat Facebook vllt 3 Benutzer weniger, dem Rest ist es einfach egal, sie sind eben bereit den Preis dafür zu bezahlen.











> urbandictionary.com: Shitbird


Zuletzt bearbeitet: 03.12.11 09:20 von Administrator


Ich bin jetzt seit 5 Monaten bei Google-Plus und mag das Produkt: Die Bedienung ist einfach, es gab keine bösen Überraschungen, und ich habe manch lebensbereichernde Information dort entdeckt, die mir sonst entgangen wäre. Die investierte Zeit blieb überschaubar, aber das hängt wahrscheinlich auch mit dem größten Nachteil von Google-Plus zusammen: der Reichweite. Kein Schwein ist auf Google-Plus. Schmerzhaft bewusst wurde mir das in unserem letzten Golflehrer-Treffen am Fleesensee. Ich fragte in die Runde, wer das aus meiner Sicht geniale Google-Video der buddhistischen Nonne gesehen hat, das ich vier Tage zuvor nur auf Google-Plus beworben hatte. Antwort: Keiner. Meine nächste Frage lautete, ob das Video bemerkt worden wäre, wenn ich es ins Golfforum gestellt hätte. Antwort: Ja. Meine Erkenntnis daraus: Für jemanden, der gelesen werden möchte, ist Google-Plus die falsche Seite. Ein Blog zu erstellen hätte jedoch in meiner Zielgruppe auch keinen Sinn, denn kein Schwein nutzt RSS-Reader. Die meisten wussten nicht einmal, was das ist. »Schwein« ist übrigens nicht despektierlich gegenüber den Kollegen und Lesern gemeint, sondern eher im Sinne von »kein Schwein ruft mich an …« also verzweifelt aus der Sicht desjenigen, der gelesen werden möchte und den Austausch sucht.

Ich wundere mich manchmal auch, dass ich meine Kollegen und Lehrlinge per E-Mail oft nicht so schnell erreiche wie ich möchte. Wenn ich es wirklich eilig habe und nicht anrufen will, muss ich teure SMS verschicken. Meine Kollegen empfahlen mit eine bessere Alternative: Facebook. Es gibt offensichtlich Menschen, die kontrollieren stündlich ihre Meldungen in Facebook und gucken nur alle paar Tage in ihr E-Mail-Konto. Um es kurz zu machen: Gestern dämmerte es mir — wahrscheinlich als letztem —, dass meine Facebook-Verweigerung albern ist. Ich werde Zuckerbergs Imperium durch meinen Boykott nicht ins Wanken bringen, sondern sabotiere lediglich meine eigene Reichweite und meine Wirkung im Kampf gegen den Slice, die Gewalt und das Geläufige.
Ich fühle mich jetzt etwa so wie vor drei Jahren als ich nach 15 Jahren Vegetarismus das erste Mal wieder Fleisch gegessen habe. Aber auch dieser Schritt hat sich gelohnt: Mir geht es seitdem gesundheitlich besser. Man sieht sich bei Facebook und mein erster Beitrag wird der Link zu dem tollen Buddhismus-Video sein.



Ein vielleicht nützlicher Link zu g+

http://blog.koehntopp.de/archives/3174-Auf-meinem-G+-ist-nix-los.html

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