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Thema: Poesie und Musik passend zu Weihnachten & Neujahr


Marco Kanne hat eine Weihnachtsbotschaft geschrieben, der ich nichts hinzufügen kann:

Die Idee der Freiheit war und ist mächtig. Wer an die unteilbare Freiheit des Einzelnen, nicht nur als ökonomisches Prinzip, sondern mehr noch als moralische Lebensmaxime, glaubt, der sitzt am wärmenden Feuer in der bitterkalten Nacht des Staates, die uns umgibt.

Die Idee der unteilbaren und uneingeschränkten Freiheit ist die Idee wahrer Mitmenschlichkeit. Nur wer frei ist, kann selbst entscheiden. Nur wer selbst entscheidet, handelt aus ehrlicher Überzeugung. Für die eigenen Liebsten Verantwortung zu tragen, für seinen Nächsten in der Bedrängnis einzustehen, wirkliche Solidarität zu üben, das ist nur in Freiheit möglich.

Wo der Staat den Menschen zu Solidarität und Hilfe zwingt — beziehungsweise beschönigend »verpflichtet« — verkommen Mitmenschlichkeit, Solidarität und Zusammenhalt nur noch zu entleerten und entstellten Vokabeln, zur Pharse, zu einer reinen Zwangsveranstaltung, der sich der Einzelne — und das ist vollkommen verständlich — eher früher als später zu entziehen sucht. Zurück muss eine gleichermaßen entliberalisierte wie entsolidarisierte Gesellschaft bleiben, die nur noch verfaulte Masse ist und nicht mehr aus starken, solidarischen und freiheitsliebenden Persönlichkeiten besteht.

In dieser Zeit, in der uns die klirrend kalte Nacht des totalen Wohlfahrtsstaates einzuschließen droht, der unser gesamten Leben zu regeln und regulieren trachtet, ist mir die Idee der Freiheit, der schon so viele so vieles bereit waren zu opfern, Trost und Stütze. Denn ich bin fest davon überzeugt, dass diese gleichermaßen schöne wie mächtige Idee trotz aller Widrigkeiten und Angriffe niemals zerstört werden kann. Früher oder später wird sie die Zensur überwinden, die uns dumm halten soll, die Ausbeutung beenden, die uns gelähmt halten soll und die Mauern der unzähligen staatlichen Volkserziehungsanstalten durchdringen, die jene Allzulauten unter uns still und den Rest auf Linie halten sollen.

Ich kann nur eine passende Musik dazu aussuchen. Wie wäre Bobby McFerrin, der mit seinem Publikum »Ave Maria« singt?



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Dieses Jahr habe ich zwei Gedichte zu Weihnachten. Das erste ist von Freeman und das zweite von Carlos A. Gebauer.

Wohlig-weiße Weihnachtstage.
Der Frieden blutet - schlimme Lage.

Tote in Afghanistan.
Die meisten haben NICHTS getan.

Raketen fliegen.
Geschenke kriegen.

Drogengeld für die Finanz,
schön ist er, der Weihnachtskranz.

Und bei all dem frommen Zechen,
möcht´ niemand über Gründe sprechen:

Warum das Klima sich grad wandelt?
Um neue Steuern es sich handelt!

Doch lasst uns dennoch fröhlich sein,
das Christkind schaut beim Fenster rein.

Zwar ist der Welt heut mehr getan,
fängt jeder bei sich selber an.

Und glaubt nicht mehr der Propaganda,
schuld sei sowieso ein Andrer.

Ja, 2010, da geht´s bergauf,
die Perversion nimmt ihren Lauf.

Drum wünsch ich allen in Gedanken:
Frische Kräfte sollt ihr tanken.

Damit nach dieser Weihnachtszeit,
die NWO um Hilfe schreit …


Von allen Ämtern machtvoll nah umgeben,
verwaltet und gesteuert wunderbar,
so will ich alle Tage mit Euch leben,
gelenkt, ergeben in ein neues Jahr.
In guten Daten wunderbar geborgen
erdulden wir gern blind, was kommen mag.
Du, Staat, bist da, am Abend und am Morgen
und – längst geplant – an jedem neuen Tag.




Zugegeben, etwas spät am 3. Weihnachtstag, aber es ist eine sehr schöne Weihnachtsgeschichte:
> Eine Weihnachtsgeschichte, modern: Kaspars Visionen



Gerade von einem netten Schüler bekommen:

When the snow falls wunderbar
and the children happy are,
when the Glatteis on the street,
and all People Glühwein need,
then you know, es ist soweit:
She is here, the Weihnachtszeit

Every Parkhaus ist besetzt,
weil die People fahren jetzt
all to Kaufhof, Mediamarkt,
kriegen nearly Herzinfarkt.
Shopping hirnverbrannte things
and the Christmasglocke rings.

Mother in the kitchen bakes
Schoko-, Nuss- and Mandel-Keks.
Daddy in the Nebenraum,
schmücks a Bigger-Weihnachtsbaum.
He is hanging auf the balls,
then he from the Leiter falls.

Finally the Kinderlein
to the Zimmer kommen rein,
and es sings the family
schauerlich: »Oh, Chistmastree!«
And the jeder in the house
is packing die Geschenke aus.

Mama finds unter the Tanne
eine brand-new Teflon-Pfanne,
Papa gets a Schlips and Socken,
everybody does frohlocken.
President speaks in TV,
all around is Harmonie.

Bis mother in the kitchen runs:
Im Ofen burns the Weihnachtsgans.
and so comes die Feuerwehr
with Tatü, tata daher,
and they bring a long, long Schlauch
an a long, long Leiter auch.
and they schrei – »Wasser marsch!«,
Christmas is - now im - Eimer.

Merry Christmas, merry Christmas,
hear the music, see the lights,
frohe Weihnacht, Frohe Weihnacht,

Merry Christmas allerseits
and a guten Rutsch in the new year!

Wolfgang Hofer, vertont von Udo Jürgens


Zuletzt bearbeitet: 21.12.10 17:02 von Administrator






Ich bin vor Weihnachten zum Golfen auf Sizilien gewesen, der Lufthansa-Flug von Frankfurt fiel aus, ich bin mit Bahn und Taxi um 2 Uhr Nachts Zuhause gewesen, statt um 19 Uhr und meine Golfschläger hat die Lufthansa bis heute nicht gefunden. Das sind die Spanier besser:






Toller offener Brief an die Politiker:
> Vorsätze fürs neue Jahr

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>Perfekte Rundenanalysen von Jörg Sobetzki