Zurück zur Übersicht
Autor
Thema: Andere Sportarten


Bei meinem Didaktik-Vortrag für den DTB im Januar werde ich den Tennistrainern den Tipp weitergeben, den ich vor 15 Jahren von Richard Coop bekommen habe: als Sportlehrer jedes Jahr selbst eine neue Sportart anzufangen. So lernt man eine Menge und bekommt Empathie für die Anfänger. Da ich in meiner Keynote-Datei keine Texte, sondern nur Bilder zeigen will, habe ich mal eines zusammengestellt mit allen Sportarten, die ich in meinem Leben ausprobiert habe. Dreißig sind mir eingefallen, wenn man Musik und Spiele mit dazuzählt. Wobei ich Schach, Backgammon und Poker ziemlich intensiv betrieben habe. Bowling, Darts, Kegeln, Federball, Frisbee und solche Sachen, die man einmal mit Freunden macht, habe ich nicht aufgeführt.



Werbung


Hallo,

seit meiner Jugend habe ich auch einige Sportarten ausprobiert. Es stellte sich heraus, dass ich Ballsportarten recht leicht erlernen und auch mit einer recht ordentlichen Qualität betreiben konnte, bei allen anderen Sportarten jedoch unterirdische Leistungen erbrachte.
Das Interessante bei mir ist, dass ich immer nur so lange Lust zu einer Sportart hatte, wie ich die Möglichkeit sah, mich verbessern zu können.
Ich hab mal über Jahre recht gut Pool-Billard gespielt. Als es keine Steigerungsmöglichkeit mit akzeptablem Aufwand mehr gab, hörte ich auf. Ähnlich geht es mir mit dem Golf. Mit HCP 9,5 und ständig störenden hypermobilen Wirbeln, sehe ich kaum noch Verbesserungsmöglichkeiten. Wirklich Spaß am Spiel empfinde ich gar nicht so sehr. Es war immer mehr der Spaß am Training.
Ist Dir das auch schon mal so ergangen oder ist das nur bei mir so?



Ja, Erfolg macht nur sehr kurz glücklich, Verbesserung kann länger glücklich machen.



Wo bitte hast Du Cricket gespielt?



In Südafrika. Hat mir sehr gut gefallen. Normalerweise muss ich mir neue Sportarten immer hart erarbeiten, aber das Bowlen (so nennt man das Werfen beim Cricket) fiel mir sehr leicht. Wenn man hier eine Chance hätte, weiter zu spielen, würde ich das sicher weiter verfolgen. Baseball werde ich in meinem Leben sicher auch noch ausprobieren. Am liebsten in so einem Käfig, in dem einem Bälle zugeworfen werden.



Während meiner Studienzeit in Augsburg habe ich finnisches Baseball (kein Scherz) gespielt. Die perfekte Einstiegsdroge in Sachen Baseball, da bei dieser Abwandlung ein permanenter Spielfluss zustande kommt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Pes%C3%A4pallo

Werbung
Zurück zur Übersicht


>Perfekte Rundenanalysen von Jörg Sobetzki