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Thema: Zählspiel vs. Stableford


Hallo,

bin auf der Suche nach Meinungen zu Zählspielen und Stableford-Turnieren.

Hatte eine Diskussion in meinem Club da ich mehr Zählspiele vorschlug (derzeit nur Zwei jährlich).

Die Antwort aller Clubmitglieder mit denen ich gesprochen habe war das man sich dafür nur selten anmelden würde.

Wie seht Ihr das?

Es ist doch kein wahres Golf wenn ich bei Turnieren Löcher streichen kann und mein HCP dennoch runterspielen kann!

Warum veranstalten die Clubs nicht öfters reine Zählspiele damit man wirklich sieht und weiß wo man steht?

Bitte um Meinungen.

Besten Dank

Gruß,
Marc

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Hallo Marc,

ich denke es gibt 2 Probleme, die gegen das Zählspiel sprechen.

Zum Einen ist es die Spielgeschwindigkeit, da man beim Zählspiel die 5 Minuten Suchzeit öfter in Anspruch nimmt als bei Stableford und natürlich nach dem zweiten Schlag in den Busch nicht aufhören kann. Dadurch kann es schon mal vorkommen, dass ein 4er-Flight weit über 5 Stunden unterwegs ist ohne langsam zu spielen. Das hab ich selbst bei Verbandsspielen schon erlebt.

Das andere Problem ist der Spassfaktor, der bei den Spielern mit zunehmendem Handicap abnimmt, vor allen Dingen weil es die meisten ja kaum üben.

Ich bin selbst ein Verfechter des Zählspiels. Als ich vor 5 Jahren mit dem Golfen anfing, hab ich ab Hcp -36 bei Privatrunden nur noch Zählspiel gemacht. Ich bin der Meinung, dass es mir sehr geholfen hat mein Handicap zu verbessern, da man dadurch gezwungen wird ein gutes Course-Management zu erlernen.

Bei uns im GC Lauterhofen veranstalten wir öfter Turniere in Mischform. Bis Hcp -18,5 wird gezählt bis zum bitteren Ende, alle darüber spielen Stableford. Das klappt auch bisher auch ganz gut und alle haben ihren Spaß. Verbandsspiele und Clubmeisterschaften sind ja sowieso Zählspiele.

Gruß Peter



Ich bin für die Abschaffung der Stablefordwertung und auch allen Klasseneinteilungen. Ein Wettspiel sollte der gewinnen, der das niedrigste Ergebnis spielt. Alles andere ist meines Erachtens Unsinn. Ab der Volljährigkeit sehe ich auch keinen Grund mehr für Unterteilungen in unterschiedliche Altersgruppen.

freundlichst R.K.

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